-
Linkspartei kritisiert Antrittsbesuch von Syriens Übergangspräsident in Berlin
-
Antonelli historisch: Shootingstar gewinnt auch in Japan
-
NBA: Spurs begraben letzte Playoff-Hoffnungen der Bucks
-
75 Tage vor WM-Start: Aztekenstadion wiedereröffnet
-
Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb
-
Zwei Seider-Assists reichen nicht: Niederlage für Detroit
-
Gegen Ghana: Nagelsmann lässt weiter einspielen
-
March Madness: Basketball-Talent Kharchenkov im Final Four
-
US-weite Großdemonstrationen gegen Trump: Über acht Millionen Teilnehmer
-
Wirtz hofft auf schnelle Musiala-Rückkehr
-
Die Sport-Höhepunkte am Sonntag, 29. März
-
"Bild": Vor Wismar gestrandeter Wal ist wieder frei
-
Medienbericht: US-Verteidigungsministerium bereitet Bodenoffensive im Iran vor
-
Digitalminister Wildberger warnt vor drohendem Jobverlust durch Künstliche Intelligenz
-
Hunderte Israelis protestieren gegen Iran-Krieg
-
WWF: Mehr als 500 Gemeinden in Deutschland an Earth Hour beteiligt
-
Amphibisches Angriffsschiff "USS Tripoli" in Golfregion eingetroffen
-
Nagelsmanns Kaderbekanntgabe findet am 12. Mai statt
-
Drei Journalisten bei israelischem Angriff im Libanon getötet
-
Snowboardcrosser Ulbricht holt Gesamtweltcup
-
Polizei vereitelt Sprengstoffanschlag auf Bank of America in Paris
-
Magdeburg gewinnt Spitzenspiel gegen Berlin
-
Drama um Wal in der Ostsee: Tier in Wismarer Bucht erneut gestrandet
-
CDU im Saarland nominiert Landeschef Toscani als Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
US-weite Großdemonstrationen gegen US-Präsident Trump begonnen
-
Zehntausende demonstrieren in London gegen Rechtsextremismus
-
Eiskunstlauf-WM: Malinin zum dritten Mal in Folge Weltmeister
-
Große Gefühle bei Schmid-Abschied - Prevc siegt beim Finale
-
Mann in Witten sticht mit Messer auf seine Frau und Kinder ein: Junge stirbt
-
Mindestens vier Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Ukraine vereinbart Luftverteidigungs-Abkommen mit Emiraten und Katar
-
Militärkreise: Drei Journalisten bei israelischem Angriff im Libanon getötet
-
Huthi-Miliz im Jemen greift mit Raketenangriff auf Israel in Iran-Krieg ein
-
Wal in der Ostsee: Tier in Wismarer Bucht gesichtet
-
Kurz vor Ostern: Zwölf Tonnen Kitkat-Schokoriegel geklaut
-
Skicross: Maier verpasst Gesamtweltcup - Himmelsbach überrascht
-
Gesetzliche Krankenversicherung: Kontroverse Debatte vor Reformempfehlungen
-
Trump wirft Merz fehlende Unterstützung bei Iran-Krieg vor - Kanzler sieht "massive Eskalation"
-
Papst Leo XIV. prangert bei Besuch in Monaco Kluft zwischen Arm und Reich an
-
Platz vier in Planica: DSV-Adler fliegen am Podest vorbei
-
Addo bedient: "Es war ein großes Desaster"
-
Arbeitgeber fordern "Ausgabenmoratorium" bei gesetzlicher Krankenversicherung
-
Spahn: Reformen in drei Stufen bis zum Sommer - "Aufschwung-Agenda" angekündigt
-
Woltemade statt Undav? Nagelsmann als Anti-Psychologe
-
Formel 1: Antonelli schnappt sich nächste Pole Position
-
Autounfall in Florida: Golfstar Woods freigelassen
-
Im 400. NHL-Spiel: Seider mit zwei Assists
-
"Ein Genuss": Künstler Wirtz verzückt alle
-
NBA: Siege für Schröder und Hartenstein
-
Linke fordert Vermögenssteuer für Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit
Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen durch israelischen Beschuss getötet
Im Gazastreifen ist laut dem Fernsehsender Al-Dschasira ein für ihn arbeitender Journalist bei einem Angriff der israelischen Armee getötet worden. Der für den Nachrichtensender Al-Dschasira Mubascher tätige Hussam Schabat sei bei dem Angriff auf sein Auto im Norden des Gazastreifens getötet worden, erklärte der Sender am Montag. Die UNO machte die israelische Armee zudem für einen tödlichen Angriff auf ein UN-Gebäude im Gazastreifen in der vergangenen Woche verantwortlich.
Die von der Hamas kontrollierte Zivilschutzbehörde bestätigte den Tod von Schabat. Sein Auto sei nahe Beit Lahia von einer israelischen Kampfdrohne getroffen worden. Zudem wurde laut dem Hamas-Zivilschutz Mohammed Mansur getötet, ein Angestellter des der islamistischen Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad nahestehenden Fernsehsenders Palestine Today. Demnach griff die israelische Armee sein Haus in der im Süden des Gazastreifen gelegenen Stadt Chan Junis an.
Dem Zivilschutz zufolge wurden in mehreren Gegenden des Gazastreifens insgesamt zehn Autos bei Luftangriffen ins Visier genommen.
Die palästinensische Journalistenvereinigung erklärte am Montag, seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 seien insgesamt 206 Journalisten und andere Medienschaffende im Gazastreifen getötet worden.
Israel hatte am vergangenen Dienstag seine massiven Luftangriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen wieder aufgenommen, wo zuvor eine zwischen beiden Seiten vereinbarte Waffenruhe gegolten hatte. Am Mittwoch startete die israelische Armee zudem einen neuen Bodeneinsatz. Seit vergangener Woche Dienstag seien 730 Menschen getötet worden, erklärte die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde im Gazastreifen.
Unterdessen wurde ein Büro des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) im Süden des Gazastreifen bei einem Angriff beschädigt. Verletzt worden sei niemand, teilte das IKRK mit. Der Angriff habe aber "direkte Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des IKRK". Die Hilfsorganisation verurteilt die Attacke "aufs Schärfste".
Das israelische Militär erklärte, es seien fälschlicherweise "Verdächtige im Inneren" des Gebäudes in Rafah vermutet und eine Bedrohung für die Streitkräfte angenommen worden. Anschließend sei festgestellt worden, "dass die Identifizierung falsch war und dass das Gebäude dem Roten Kreuz gehörte". Zum Zeitpunkt des Angriffs sei dies den Streitkräften nicht bekannt gewesen. Die Armee kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an.
Die Vereinten Nationen machten die israelische Armee am Montag zudem für einen tödlichen Angriff auf ein UN-Gebäude im Zentrum des Gazastreifens verantwortlich. Nach derzeitigem Informationsstand sei der UN-Komplex in der Stadt Deir al-Balah am vergangenen Mittwoch von einem "israelischen Panzer" beschossen worden, erklärte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric.
Die UNO hatte am vergangenen Mittwoch mitgeteilt, bei dem Angriff auf das Gebäude in Deir al-Balah sei ein bulgarischer Angestellter des UN-Büros für Projektdienste (Unops) durch einen Sprengsatz getötet worden. Sechs weitere UNO-Mitarbeiter wurden schwer verletzt. Die israelische Armee bestritt, den UN-Standort angegriffen zu haben.
Der Krieg im Gazastreifen war durch den brutalen Überfall der Hamas und mit ihr verbündeter Palästinensergruppen auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden, bei dem mehr als 1210 Menschen getötet wurden. Israel startete daraufhin einen großangelegten Militäreinsatz im Gazastreifen, bei dem nach Hamas-Angaben mehr als 50.000 Menschen getötet wurden.
Seit dem 19. Januar galt eine Waffenruhe, die erste Phase des dazu mit Hilfe internationaler Vermittler geschlossenen Abkommens lief am 1. März aus. Eine Einigung über die zweite Phase konnte bisher nicht erzielt werden.
Bei dem beispiellosen Großangriff der Hamas und verbündeter Gruppen auf Israel vor knapp anderthalb Jahren waren auch 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen entführt worden. 58 von ihnen befinden sich weiterhin in Geiselhaft, wobei 34 von ihnen nach Angaben der israelischen Armee tot sind.
Am Montag veröffentlichte die Hamas ein Video, in dem zwei im Gazastreifen festgehaltene israelische Geiseln zu sehen sind. Die rund dreiminütige Aufnahme zeigt zwei Männer, die auf Hebräisch in die Kamera sprechen und sich an eine freigelassene Geisel wenden. Sie bitten diese, von ihrer Geiselhaft zu sprechen, um ihre Freilassung zu beschleunigen.
Außerdem sprechen die beiden Geiseln über die Gefahr, der sie seit der Wiederaufnahme der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen ausgesetzt seien. Unklar ist, wann das Video aufgenommen wurde.
Bei den beiden Männern handelt es sich nach Erkenntnissen der Nachrichtenagentur AFP um Elkana Bohbot und Josef-Haim Ohana. Beide waren beim Überfall der Hamas auf das Supernova-Musikfestival entführt worden.
N.Fournier--BTB