-
70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
VfB in der Liga-Krise: "Ein Tiefpunkt"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Großbrand am Kehlsteinhaus - Verdächtiger festgenommen
-
MotoGP-Drama: Márquez siegt - Martín fliegt ab und fällt aus
-
Baseball: Brewers eröffnen World Series mit Heimsieg
-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive im Westjordanland
-
NBA: Pleiten für die deutschen Stars
-
Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom
-
Gladbacher Matchwinner Mohya: "Top, top, top"
-
Rummenigge über Kane: "Alle lieben Harry"
-
Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans
-
Eine Woche nach Ausschreitungen: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt
-
Bundesverkehrsminister: Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer "spannende Idee"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet: Kehlsteinhaus am Obersalzberg in Flammen aufgegangen
-
CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"
-
Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin
-
Gladbach wendet historischen Fehlstart ab
-
"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany
-
DEL: Mannheim siegt in Plachtas Rekordspiel
-
"Rassistischer Terroranschlag": Ein Toter bei Angriff in Pariser Vorstadt
-
USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an
-
Bühl trifft doppelt: Bayern-Frauen nicht zu stoppen
-
Traumtor von Reese reicht nicht: Wolfsburg lässt Punkte liegen
-
Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an
-
Sieben Tote bei Anschlag auf Kirche in Jordanien - König droht mit Vergeltung
-
Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an
-
Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Zwei israelische Soldaten im Westjordanland getötet - Netanjahu droht mit Großoffensive
-
Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus
-
Vor US-Zwischenwahlen: Gefälschte Umfragen aufgeflogen
-
Söder spricht sich auf CSU-Parteitag für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus
-
VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen
-
Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab
-
Trotz Sondierungen mit Linken: Grüne und SPD in Berlin treffen sich mit CDU
-
Ein Toter bei rassistischem Anschlag nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt
-
CSU-Chef Söder lehnt AfD-Verbotsverfahren ab: "Müssen uns demokratisch wehren"
-
Sechs Menschen bei Angriff auf Kirche in Jordanien getötet
-
Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard
-
Medien: CDU wehrt sich gegen Festlegung auf Aigner als Bundespräsidentin
-
Söder auf CSU-Parteitag: "Es geht jetzt um die Existenz der Volksparteien"
-
Netanjahu droht nach Angriff in Hebron mit Großoffensive im Westjordanland
-
Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet
-
Weißes Haus: Melania Trump erreicht Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Mehrjährige Haftstrafen in Prozess um Umsatzsteuerkarussell in Düsseldorf
-
Wadephul berät bei Treffen mit Außenministern in Istanbul über Kriege und Konflikte
-
William redet als Überraschungsgast bei Talk-Show über seinen Berufswunsch Polizist
-
Prozess gegen mutmaßliche frühere IS-Angehörige in Frankfurt am Main begonnen
-
Frachter nach Drohnenvorfall im Schwarzen Meer gesunken - ein Toter
-
Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben
Republikanische US-Präsidentschaftsbewerber streiten ohne Trump und über Trump
Bei der ersten Fernsehdebatte der republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber haben die acht Teilnehmer sich harte Wortgefechte geliefert - auch über den abwesenden Ex-Präsidenten Donald Trump. Politiker wie New Jerseys Ex-Gouverneur Chris Christie und die frühere UN-Botschafterin Nikki Haley griffen Trump bei der vom rechten Nachrichtensender Fox News ausgetragenen Diskussionsrunde am Mittwochabend (Ortszeit) scharf an. Trump attackierte derweil seine parteiinternen Rivalen in einem parallel veröffentlichten Online-Interview.
An der Debatte in Milwaukee im nördlichen Bundesstaat Wisconsin nahmen neben Christie und Haley auch Floridas Gouverneur Ron DeSantis, der frühere Vizepräsident Mike Pence, Senator Tim Scott, North Dakotas Gouverneur Doug Burgum, Arizonas früherer Gouverneur Asa Hutchinson und der in Umfragen überraschend auf den dritten Platz aufgestiegene Biotech-Jungunternehmer Vivek Ramaswamy teil.
Trump, der sich angesichts seines großen Umfragevorsprungs gegen eine Teilnahme entschieden hatte, wurde in der ersten Stunde der Runde kaum erwähnt. Es wurde aber hitzig, als die Bewerber nach den massiven Justizproblemen des Ex-Präsidenten mit inzwischen vier Anklagen gefragt wurden.
Christie sagte, egal, was jemand von den Anklagen gegen Trump halte - dessen Verhalten sei unter der Würde des Amtes des Präsidenten der USA. "Jemand muss der Normalisierung dieses Verhaltens ein Ende bereiten." Aus dem Publikum gab es dafür viele Buhrufe.
Auch Haley ging hart mit Trump ins Gericht. "Wir müssen der Tatsache ins Gesicht sehen, dass Trump der unbeliebteste Politiker in den USA ist", sagte die 51-Jährige. "So können wir keine Präsidentschafts- und Kongresswahl gewinnen."
Als engagiertester Trump-Verteidiger trat dagegen Ramaswamy auf und sicherte sich damit viel Jubel des Publikums. "Donald Trump war der beste Präsident des 21. Jahrhunderts", sagte der 38-Jährige. "Wir dürfen keinen Präzedenzfall schaffen, in dem die regierende Partei die Polizei benutzt, um ihre politischen Gegner anzuklagen."
Ramaswamy versprach, sollte er US-Präsident werden, werde er Trump begnadigen - und rief die anderen Bewerber auf, ebenfalls ein solches Bekenntnis abzulegen. Gouverneur DeSantis und Senator Scott nahmen Trump mit Blick auf die Justizermittlungen teilweise in Schutz. Sie sprachen beide von einer "Instrumentalisierung" von Justiz und Ermittlungsbehörden.
Bei der zweistündigen Debatte stritten die acht Bewerber auch über eine Reihe weiterer Themen, unter anderem über die Unterstützung für die Ukraine, das Abtreibungsrecht und die Haushaltspolitik. Ins Visier seiner Rivalen geriet dabei immer wieder Ramaswamy.
"Ich habe heute Abend schon die Nase voll von einem Kerl, der klingt wie ChatGPT", sagte etwa Christie. Einig waren sich die Republikaner in ihrer scharfen Kritik an Präsident Joe Biden von der Demokratischen Partei, den etwa DeSantis für einen "Niedergang" der USA verantwortlich machte.
Trump hatte bereits am Sonntag angekündigt, der Debatte fernbleiben zu wollen. Der 77-jährige Rechtspopulist gab stattdessen dem früheren Fox-News-Moderator Tucker Carlson ein Interview, das parallel zu der TV-Debatte auf der inzwischen in X umbenannten Online-Plattform Twitter ausgestrahlt wurde - gewissermaßen als Konkurrenzveranstaltung.
Trump bezeichnete dabei nicht nur Biden als "schlechtesten Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten", sondern griff auch seine parteiinternen Rivalen an. DeSantis sei ein "aussichtsloser Fall", über seinen früheren Stellvertreter Pence sei er "sehr enttäuscht", und Christie sei ein "Geisteskranker".
Mit Blick auf seine Nicht-Teilnahme an der Debatte sagte Trump: "Sitze ich da eine Stunde oder zwei Stunden, wie lange auch immer es sein wird, und lasse mich von Menschen schikanieren, die sich nicht einmal um das Präsidentenamt bewerben sollten?"
Trump wird sich am Donnerstag nach seiner Anklage wegen Wahlbeeinflussung im Bundesstaat Georgia den Behörden in Atlanta stellen. Der 77-Jährige ist trotz seiner massiven Justizprobleme mit inzwischen vier Anklagen der haushohe Favorit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner.
Der Ex-Präsident kommt in Vorwahl-Umfragen laut einem von der Website RealClearPolitics berechneten Durchschnitt auf rund 55 Prozent der Stimmen. Das sind mehr als 40 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten DeSantis, der auf rund 14 Prozent kommt. Einen solchen Umfragevorsprung hat es bei Republikaner-Vorwahlen seit mehr als 40 Jahren nicht gegeben.
Die über mehrere Monate verteilten Vorwahlen der Republikaner beginnen am 15. Januar im Bundesstaat Iowa. Der Vorwahlsieger wird bei der Präsidentschaftswahl am 5. November 2024 Amtsinhaber Biden herausfordern. Der 80-Jährige bewirbt sich um eine zweite Amtszeit.
M.Furrer--BTB