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USA stellen Argentinien Finanzhilfe in Aussicht - Milei dankt für Vertrauen
Argentinien ist vor den Parlamentswahlen Ende Oktober an den Finanzmärkten unter Druck geraten - nun haben die USA dem Verbündeten Hilfe in Aussicht gestellt. US-Finanzminister Scott Bessent sagte am Mittwoch in Washington, die USA verhandelten mit Argentinien darüber, die Zentralbank des südamerikanischen Landes mit 20 Milliarden Dollar (rund 17 Milliarden Euro) zu stützen. Argentiniens Präsident Javier Milei dankte der US-Regierung im Onlinedienst X für ihr Vertrauen.
Milei, der sich als "Anarcho-Kapitalist" beschreibt und einen ultraliberalen Kurs fährt, ist ein enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump. Die beiden Staatschefs hatten am Dienstag am Rande der UN-Vollversammlung in New York über die Lage Argentiniens beraten. Trump sagte danach: "Wir werden ihnen helfen, aber ich glaube nicht, dass sie ein Rettungspaket brauchen."
Vor den argentinischen Parlamentswahlen am 26. Oktober ist das Land politisch und finanziell unter Druck geraten. Die argentinische Zentralbank musste deshalb mit Milliarden Dollar Pesos aufkaufen, ihr könnten aber die Devisenreserven ausgehen.
Um der Regierung in Buenos Aires zu helfen, könnten die USA im Rahmen einer sogenannten Devisenswap-Vereinbarung Dollars gegen Pesos austauschen. Auch der Ankauf argentinischer Dollar-Staatsanleihen werde geprüft, sagte Finanzminister Bessent.
D.Schneider--BTB