-
Gaza-Hilfsflotte: Italienische Justiz ermittelt wegen Freiheitsberaubung
-
Auf der Suche nach Hund: Frau durch Selbstschussanlage in Gommern schwer verletzt
-
Studie ergibt sehr hohe Zustimmung zur liberalen Demokratie
-
Aufrufe zu Anschlägen auf Politiker: Prozess gegen Reichsbürger in Düsseldorf
-
Tripcke zu Berliner Dominanz: "Serien immer zu Ende gegangen"
-
Iranische Agentur: Raketenangriff des Iran auf US-Militärschiff in Straße von Hormus
-
Auf Kirmes in Wittlich getöteter Mann: US-Justiz laut Oberlandesgericht zuständig
-
Ein Jahr Schwarz-Rot: Union und SPD ringen um besseres Image
-
Unfall bei Zurücksetzen aus Einfahrt: Familienvater überfährt Tochter in Bayern
-
ADAC-Kritik: Tankrabatt wird weiter nicht vollständig an die Kunden weitergegeben
-
Ermittler suchen erneut nach geraubtem Kelten-Goldschatz aus bayerischem Manching
-
Trump kündigt US-Marineeinsatz in Straße von Hormus an - Iran droht mit Angriffen
-
Verdächtiger Stromverbrauch führt Polizei zu Cannabisplantage mit 1400 Pflanzen
-
Abnehmspritzen: Millionenstrafe in Frankreich wegen irreführender Werbung
-
Merz: Jüdisches Leben in Deutschland "so bedroht wie schon lange nicht mehr"
-
EU-Kommission stoppt Förderung für chinesische Wechselrichter
-
Champions League: Pinheiro pfeift Bayern, Siebert Arsenal
-
US-Zölle sorgen für viel Beratungsbedarf bei deutschen Unternehmen
-
ADAC rechnet mit leicht erhöhter Staugefahr an kommendem Wochenende
-
Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab
-
Nordrhein-Westfalen: Entenküken in Gleisbett sorgen für Behinderungen im Bahnverkehr
-
Miersch: Wir sind gleichberechtigte Partner in einer Koalition
-
US-Truppenabzug: Europäer wollen eigene Verteidigungsbereitschaft stärken - Gipfel in Eriwan
-
Grüne, SPD und Linke ziehen sich vom Internetdienst X zurück
-
Frankreichs Hoffnungsträger Seixas startet bei der Tour
-
72-Jähriger stirbt bei Absturz von Segelflugzeug in Niedersachsen
-
Kommission: Angriff am Bondi Beach in Sydney war Folge von zunehmendem Antisemitismus
-
Walschlepper in Cuxhaven eingetroffen - Tierärztin erhebt Vorwürfe gegen Crew
-
Umfrage: Zwei Drittel bewerten gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht
-
Haribo steigert weltweiten Absatz 2025 um 4,5 Prozent
-
Verdacht auf illegalen Transport: 14 geschwächte Dackelwelpen in Auto entdeckt
-
Statistikamt: Fast sechs Prozent mehr Beamte als vor zehn Jahren
-
Bei jeder dritten Geburt: Kaiserschnittrate in Deutschland auf Rekordstand
-
Frei kritisiert Außendarstellung der Regierung - Gesundheitsreform verteidigt
-
16-Jähriger stirbt bei Unfall mit E-Scooter in Wolfsburg
-
Rutte: Europäer haben Trumps Botschaft über Beteiligung am Iran-Krieg "gehört"
-
Eisbären droht Aubin-Abschied: Meistertrainer nach Bern?
-
Straße von Hormus: Irans Armee droht mit Angriffen auf US-Streitkräfte
-
CSU-Politiker: US-Truppenabzug könnte insbesondere Bayern treffen
-
US-Videospielkette Gamestop will für fast 56 Milliarden Dollar Ebay kaufen
-
Frauen-Bundesliga plant Investitionen bis zu 800 Millionen
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall mit Quad in Rheinland-Pfalz
-
Materialmangel und Kaufzurückhaltung: Autobranche "schafft es nicht aus der Krise"
-
Trump kündigt Einsatz in Straße von Hormus an - Iran warnt vor Verletzung der Waffenruhe
-
NHL-Playoffs: Sturm verliert wildes erstes Spiel
-
Ex-FDP-Chef Lindner sieht Kanzler Merz massiv unter Druck
-
Steuerreform: Kritik an SPD-Vorschlag zu Umverteilung zwischen Steuerzahlern
-
NBA: Schröder nach Krimi weiter, Wagners raus
-
Polanski nach Gladbacher Klassenerhalt: "Extrem stolz"
-
Berliner Final-MVP Stettmer: "So ruhig wie möglich"
Wildberger vor Kabinettsklausur: Staatsmodernisierung wird "kein einfacher Weg"
Vor der Kabinettsklausur hat Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) Durchhaltevermögen bei der geplanten Staatsmodernisierung angemahnt. Er sei "felsenfest überzeugt", dass die schwarz-rote Regierung hier "über die Zeit Gutes hinbekommen" werde, sagte Wildberger am Montag vor Journalisten in Berlin. "Ich bin aber auch überzeugt, dass das kein so einfacher Weg ist. Und das wird halt entsprechend Geduld und auch Kraft brauchen."
Kanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Ministerinnen und Minister kommen ab Dienstag zu einer zweitägigen Klausur in der Villa Borsig in Berlin zusammen. Am Dienstag steht zunächst die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Programm.
Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) sagte dazu vor Journalisten, es gehe um eine "Positionsbestimmung zu Beginn dieses Herbstes" zu den Vorhaben, die von der Regierung in den kommenden Wochen angegangen werden sollten. Frei betonte dabei, Herausforderungen etwa bei der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme oder auf dem Arbeitsmarkt ließen sich nur bewältigen, wenn Deutschland wieder zu Wirtschaftswachstum komme. Deshalb sei die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit zentral.
Aus Regierungskreisen hieß es am Montag, nach dem vor der Sommerpause verabschiedeten Sofortprogramm, das unter anderem bessere Abschreibungsmöglichkeiten für Firmen enthalte, sollten nun "die nächsten Schritte besprochen werden". Ein Schwerpunkt am Dienstag sei die Rolle von "High Tech und Innovation" für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Konkrete Beschlüsse in diesem Bereich sind bei der Kabinettsklausur jedoch offenbar noch nicht geplant.
Verabschieden will das Kabinett zum Abschluss der Klausur am Mittwoch aber eine "Modernisierungsagenda" des Bundes. Sie sieht mehr als 80 Einzelmaßnahmen vor, wie eine Reform von Staat und Verwaltung, Bürokratieabbau und die Digitalisierung umgesetzt werden soll.
Zu den jeweiligen Maßnahmen werde es konkrete Zeitvorgaben geben, wann diese umgesetzt sein sollen, sagte Wildberger, der als Minister auch für Staatsmodernisierung zuständig ist. Er hob dabei mehr als ein Dutzend sogenannte Hebelprojekte hervor. Dazu gehöre etwa die Kfz-Zulassung über nur noch ein elektronisches Portal, Unternehmensgründungen binnen 24 Stunden über das Internet und eine digitale "Work-and-stay-Agentur" für ausländische Fachkräfte.
Die Bundesregierung habe sich vorgenommen, bis zum Ende der Legislaturperiode 2029 die Bürokratiekosten um 16 Milliarden Euro zu senken, betonte Wildberger. Der sogenannte Erfüllungsaufwand - also Kosten und Zeitaufwand für die Beachtung rechtlicher Vorschriften - soll demnach zudem um zehn Milliarden Euro sinken. Wildberger verwies darauf, dass es Ende Oktober oder Anfang November in diesem Zusammenhang auch eine Kabinettsitzung geben soll, bei der die Regierung "nur Entlastungsmaßnahmen verabschieden" werde.
C.Meier--BTB