-
Umfrage: Männer gehen bei plötzlichen Beschwerden eher in Notaufnahme als Frauen
-
Iranische Revolutionsgarden: Zwei Schiffe in Straße von Hormus beschlagnahmt
-
Madrid: Lys verliert in der ersten Runde
-
Umfrage zeigt hohe Erwartung an deutschen Sozialstaat - und Bereitschaft zum Zahlen
-
"Spürbare Konsumzurückhaltung" - Brauer beklagen zum Tag des Bieres Absatzrückgang
-
Razzia in acht Bundesländern wegen Steuerhinterziehung mit Millionenschaden
-
Schleusungen über polnische Grenze: 30-Jähriger in Baden-Württemberg festgenommen
-
Neue Wege: Bremer Verfassungsschutz warnt auf digitalen Werbetafeln vor Bedrohungen
-
Nach Eitberger-Rücktritt: Matschina fährt künftig mit Fischer
-
Frei relativiert Äußerungen von Merz zu gesetzlicher Rente
-
Kabinett will mit Reform der Notfallversorgung Rettungsstellen entlasten
-
Energiekrise: EU ruft zu schnellerem Ausstieg aus Öl und Gas auf
-
Fast 300 Schweine verenden bei Brand auf Bauernhof in Niedersachsen
-
Studie: Individuelle Alterung hat Einfluss auf Krebsrisiko
-
"White Tiger" als Vorbild: Junger mutmaßlicher Onlinesadist in Hamburg angeklagt
-
Militärstrategie der Bundeswehr: Stärkste konventionelle Armee Europas bis 2039
-
Real-Gerüchte um Hoeneß? "Bewegt mich nicht so sehr"
-
Bundesregierung nimmt neuen Anlauf bei umstrittener IP-Adressenspeicherung
-
Polizeiinterne Infos an Kriminelle weitergegeben: Anklage gegen Berliner Beamten
-
Nach Messerangriff: Gericht in Karlsruhe bestätigt Ausweisung von syrischem Straftäter
-
Russland will ab Mai kein kasachisches Öl mehr nach Deutschland durchleiten
-
Ukraine: Durch die Druschba-Pipeline fließt "in wenigen Stunden" wieder Öl
-
Britische Behörde: Zwei Schiffe in der Straße von Hormus beschossen
-
Tödlicher Raserunfall in Drogenrausch: Acht Jahre Haft für 26-Jährigen in Düsseldorf
-
Trump: Iran "bricht finanziell zusammen" wegen Blockade der Straße von Hormus
-
US-Justizministerium klagt gegen Bürgerrechtsorganisation wegen bezahlter Informanten
-
Frau aus Moldau mit 60 Gläsern Kaviar an Hauptstadtflughafen BER aufgegriffen
-
Bundestag entscheidet am Freitag über verlängerte Entlastungsprämie
-
Fußgängerzone von Bad Harzburg: Wildschwein steckt mit Kopf in Metallzaun fest
-
Kohlekumpel in der Türkei im Hungerstreik - Bei Protest in Ankara festgenommen
-
Kabinett tagt zu IP-Adressenspeicherung und Reform der Notfallversorgung
-
25 Prozent der Erwerbstätigen im Homeoffice - Anteil leicht über EU-Durchschnitt
-
Containerschiff vor dem Oman von iranischem Schnellboot beschossen
-
Linnemann: SPD sollte bei Rente die Realitäten erkennen
-
Deutscher Pflegerat kritisiert Kürzungspläne Warkens scharf
-
Aus für Cityline: Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge bis Oktober
-
Kleindienst hoffnungsvoll: "Für die WM stehe ich jeden Tag auf"
-
"Nervt maximal": Gwinn hofft auf Einsatz im Saisonendspurt
-
Bei der Dankesrede: Teleprompter bringt Nowitzki ins Schwitzen
-
Trump verlängert vorerst Waffenruhe mit dem Iran
-
NHL: Sturm gleicht mit Boston aus
-
Warken will mehr als eine Milliarde Euro bei Notaufnahmen der Kliniken sparen
-
Niederlage für Trump: Bürger in Virginia stimmen für Neuzuschnitt von Wahlkreisen
-
Rückschlag für Spurs: Wembanyama erleidet Gehirnerschütterung
-
SPD kritisiert Nein Wadephuls zu Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens
-
Polizei: Zweiter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle verlaufen
-
Behörden: Schütze an Touristenattraktion war von Massaker in Columbine inspiriert
-
EU-Länder stimmen über Auszahlung des Milliarden-Kredits für die Ukraine ab
-
EU-Kommission stellt Strategie für Wege aus der Energiekrise vor
-
Wirtschaftsministerin Reiche stellt Frühjahrsprojektion der Bundesregierung vor
Wadephul fordert bei Hamas-Entwaffnung "politischen Druck" arabischer Staaten
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die arabischen Staaten aufgefordert, bei der laut UN-Resolution vorgesehenen Entwaffnung der Hamas ihren Einfluss auf die islamistische Palästinenserorganisation geltend zu machen. Die Hamas müsse "einsehen, dass der bewaffnete Kampf vorbei ist", sagte der Außenminister am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit seinem jordanischen Kollegen Ajman Safadi. Dazu bedarf es "eines politischen Drucks, auch von arabischer Seite".
Die Frage der Entwaffnung der Hamas sei "eine der kompliziertesten Fragen" im Zusammenhang mit der Zukunft des Gazastreifens. "Das war von vornherein klar", sagte Wadephul. Allerdings bestehe derzeit die Gefahr, dass die Hamas "in einem großen Teil des Gazastreifens die Macht eher konsolidiert". Dies dürfe die internationale Gemeinschaft "nicht zulassen".
Die Verabschiedung der Resolution des UN-Sicherheitsrats am Montag vergangener Woche sei "ein wichtiger Schritt" auf dem Weg hin zu einem stabilen Gazastreifen gewesen, sagte Wadephul. Nun gelte es, diese Resolution "mit Leben zu füllen". Mit seinem jordanischen Kollegen habe er unter anderem darüber gesprochen, dass es "jetzt sehr schnell auch Beratungen darüber geben" müsse, wie die Resolution "praktisch umzusetzen" sei.
Beide seien sich hierbei einig gewesen, dass der politische Druck auf die Hamas einhergehen müsse mit einem "glaubwürdigen politischen Prozess für den Gazastreifen und letzten Endes für alle palästinensischen Gebiete". "Ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, die nächsten Schritte zu machen, um hier konkret zu werden", sagte Wadephul.
In der UN-Resolution wird der Friedensplan von US-Präsident Donald Trump befürwortet, der nach zwei Jahren Krieg zu einer fragilen Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas am 10. Oktober geführt hat. Er sieht die Schaffung einer Internationalen Stabilisierungstruppe vor, die mit Israel und Ägypten sowie neu ausgebildeten palästinensischen Polizeikräften zusammenarbeiten soll, um die Grenzgebiete zu sichern und den Gazastreifen zu entmilitarisieren. Die Hamas lehnt ihre Entwaffnung strikt ab.
Safadi bekräftigte in diesem Zusammenhang Jordaniens Forderung nach einer Zweistaatenlösung. "Allein eine Zweistaatenlösung kann nachhaltigen Frieden sichern", sagte der jordanische Außenminister. Aus Jordaniens Sicht gehörten dabei der Gazastreifen und das Westjordanland zusammen. "Wir können nicht akzeptieren, dass es eine Trennung zwischen diesen beiden gibt."
Wadephul äußerte sich auch zu der Wiederaufbaukonferenz für den Gazastreifen, die Deutschland gemeinsam mit Ägypten ausrichten will. "Deutschland bleibt bereit, gemeinsam mit Ägypten", sagte der Minister und kündigte weitere Beratungen mit seinem ägyptischen Kollegen in Kürze in Berlin an.
Einen konkreten Termin für die Konferenz gebe es derzeit noch nicht. Es sei aber nun "an der Zeit, dass wir anfangen mit konkreten Maßnahmen" über die humanitäre Hilfe hinaus, sagte Wadephul. Als Grund nannte er eine "Zukunftsperspektive für die Menschen dort" als den "besten Schutz" dagegen, dass das Gebiet "wieder abdriftet unter Hamas-Kontrolle und versinkt in Terrorismus".
H.Seidel--BTB