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"Exit-Bonus": USA erhöhen Prämie für "Selbstabschiebung" auf 2600 Dollar
Die USA zahlen Migranten ohne gültige Papiere seit Beginn der Präsidentschaft von Donald Trump eine Prämie zur "Selbstabschiebung" - nun wird sie mehr als verdoppelt. Heimatschutzministerin Kirsti Noem kündigte am Donnerstag im Onlinedienst X an, künftig betrage der "Exit-Bonus" 2600 Dollar (gut 2200 Euro) statt der zunächst gezahlten 1000 Dollar.
"Illegale Einwanderer sollten dieses Angebot nutzen und sich selbst ausweisen - denn wenn sie es nicht tun, werden wir sie finden und sie festnehmen", drohte Noem. Die 2600 Dollar seien immer noch deutlich billiger als die regulären Kosten für eine Abschiebung, die sich auf mehr als 18.000 Dollar beliefen, erklärte das Ministerium. Noem betonte, seit Januar des vergangenen Jahres hätten 2,2 Millionen Migranten freiwillig die USA verlassen. Von ihnen hätten zehntausende die Prämie genutzt.
Trump hat das Vorgehen gegen Zuwanderer in seiner zweiten Amtszeit massiv verschärft, unter anderem durch Massenabschiebungen und brutale Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Denkfabrik Brookings Institution verließen daraufhin im vergangenen Jahr erstmals seit 50 Jahren mehr Menschen die USA als zuwanderten.
M.Ouellet--BTB