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Reichinnek verteidigt Zuspitzungen: "Wir arbeiten mit Fakten"
Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hat Verkürzungen und Zuspitzungen als Mittel der politischen Auseinandersetzung, auch in sozialen Medien, verteidigt. "Wichtig ist, welche Inhalte dahinterstehen. Wir arbeiten mit Fakten, wir können alles, was wir sagen, auch belegen", sagte Reichinnek dem Magazin "Spiegel" laut Meldung vom Sonntag. Natürlich sei die Kritik der Linken oft scharf. "Aber wir beleidigen niemanden und schauen nicht auf die Leute herab."
Die in den sozialen Netzwerken sehr aktive 37-Jährige sagte dem "Spiegel", die Menschen beschäftigten sich nicht 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche mit Politik. "Also muss ich mich fragen, wie ich sie für meine Ideen erreiche. Dann schildere ich verkürzt, was ich als Problem sehe – und ebenso knapp, was ich als Lösung anbiete."
Natürlich sei es auch wichtig, den Leuten zu sagen, dass viele Probleme "nicht mit einem Fingerschnippen" zu erledigen seien. Probleme, etwa beim bezahlbaren Wohnen, seien nicht über Nacht entstanden, sie ließen sich selten über Nacht lösen.
O.Krause--BTB