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Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth am 24. Februar
Der Staatsakt für die verstorbene Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth findet am 24. Februar statt. Die Trauerzeremonie beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin, wie der Bundestag am Mittwoch mitteilte. Im Anschluss folgt der eigentliche Staatsakt im Plenarsaal des Bundestags.
Neben Bundestagspräsidentin Julia Klöckner werden bei dem Staatsakt Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) und - auf Wunsch Süssmuths - der Autor und Journalist Heribert Prantl im Parlament sprechen. Der Staatsakt werde im Beisein der Familie, aller Verfassungsorgane sowie von Weggefährtinnen und Weggefährten und weiteren geladenen Gästen stattfinden.
Die CDU-Politikerin Süssmuth war am Sonntag im Alter von 88 Jahren gestorben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte am Montag einen Staatsakt für sie angeordnet.
Mit ihm werde die "herausragende politische und gesellschaftliche Lebensleistung" Süssmuths gewürdigt, erklärte Klöckner. Die frühere Familien- und Gesundheitsministerin sowie Bundestagspräsidentin sei "eine der prägendsten Politikerinnen und Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte" gewesen.
"Sie hat Debatten geöffnet und Verantwortung auch zu unbequemen Themen eingefordert, lange bevor sie mehrheitsfähig wurden", erklärte Klöckner weiter. "Mit ihrem politischen Wirken steht sie dafür, dass Führung nicht Lautstärke braucht, sondern Konsequenz. In ihrer Zeit als Bundestagspräsidentin hat sie mit dieser Art den Bundestag als selbstbewusstes Verfassungsorgan gestärkt."
I.Meyer--BTB