-
Trump verkündet neue Zölle auf Medikamente und Metalle
-
"Sofort und bedingungslos": Rund 40 Staaten fordern Öffnung der Straße von Hormus
-
US-Vizepräsident Vance reist kurz vor Parlamentswahl zu Orban nach Ungarn
-
Totes Baby in Mülltonne in Niedersachsen: Ermittler schließen Straftat aus
-
Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße
-
Hypothek zu groß: Frankfurt verpasst Europa-Cup-Finale
-
Trump feuert Justizministerin Bondi und ernennt früheren Anwalt Blanche
-
Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf
-
US-Medien: Trump prüft Entlassung von Justizministerin Bondi
-
Tilly zu Moskauer Urteil: Das ist "zusätzliche Motivation"
-
Libysche Behörde: Beschädigter russischer Tanker im Mittelmeer "außer Kontrolle"
-
Teheran droht USA nach aggressiver Trump-Rede mit "vernichtenden" Angriffen
-
Lufthansa und Air France-KLM bieten um portugiesische Airline TAP
-
US-Außenhandelsdefizit steigt im Februar wieder
-
Nexperia-Chips können bald gänzlich in China produziert werden
-
Brief an Ministerkollegen: Klingbeil fordert weitere Entlastungen
-
Italien: Verbandspräsident Gravina und Buffon treten zurück
-
Frankreichs Linkspopulisten prangern Rassismus gegen schwarze Politiker an
-
US-Demokraten klagen gegen Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
Nachtflug nach L.A.: John Travolta stellt Regie-Debüt in Cannes vor
-
Fallschirmjäger-Skandal: Bundeswehr nennt Zahlen zu personellen Konsequenzen
-
Italien: Verbandspräsident Gravina tritt zurück
-
Vierte Hinrichtung im Iran im Zusammenhang mit jüngster Protestwelle
-
Tochter: Bekannte iranische Anwältin Sotudeh festgenommen
-
"Spiegel": Klingbeil schlägt neues Modell als Ersatz für Ehegattensplitting vor
-
Spritpreise steigen mittags erneut massiv - Rufe nach Entlastungen
-
Zahl der Asyl-Erstanträge im März erneut zurückgegangen
-
Ceferin warnt Italien vor möglichem Entzug der EM 2032
-
Trotz Dzeko-Ausfall: Muslic für Endspurt optimistisch
-
Urteil: Gastronomin mus 600.000 Euro an Coronahilfen zurückzahlen
-
Cannabis-Evaluierung: SPD wirft Dobrindt unsachliche Kritik an Studie vor
-
Citibank schickt Mitarbeiter in Paris und Frankfurt ins Homeoffice
-
Bundesregierung bereitet zentrale "Bürger-App" vor
-
SPD sieht Abschiebezentren im Ausland kritisch
-
Kovac über Schlotterbeck: "Er hat nichts falsch gemacht"
-
Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert
-
Trump spottet über Macrons Ehe - Frankreichs Präsident reagiert genervt
-
Debatten über Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen gehen weiter
-
Macron wirft Trump das "Aushöhlen" der Nato vor
-
Kraftstoff ausgegangen: Autofahrer wird auf A7 von Lkw erfasst und stirbt
-
Behandlung von Long-Covid: Bestimmte Wirkstoffe künftig Kassenleistung
-
Erste Ostermärsche beginnen an Gründonnerstag - Fokus auch auf Wehrpflicht
-
Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals
-
Bauministerium: Weniger Umweltprüfungen und Enteignung von Schrottimmobilien
-
Dieselpreis erreicht nach Start der Preisregel für Tankstellen neues Allzeithoch
-
Skilanglauf-Olympiasiegerin Carl 18 Monate gesperrt
-
Hoeneß lobt Undav: "Deniz macht häufig den Unterschied"
-
Migranten am Ärmelkanal: Zwei Tote, mehr als 100 gerettet
-
Serenade für scheidenden Ministerpräsidenten Kretschmann Ende April
-
Brasilien erlaubt gemeinsames Sorgerecht für Haustiere
Neues Leben für ausrangierte Tannenbäume als Wohnstätte für Stockholms Fische
Nicht nur die Elefanten im Berliner Zoo und Tierpark dürfen sich über ein verspätetes Weihnachtsgeschenk freuen: Während unverkaufte Tannenbäume vor wenigen Tagen an sie verfüttert wurden, erhalten die Fische in Stockholm derzeit eine neue Wohnstätte aus recycelten Bäumen.
Der 13. Januar ist normalerweise der Tag, an dem in Skandinavien offiziell die Weihnachtsfeierlichkeiten enden - und die meisten Weihnachtsbäume auf der Straße landen. Einige von ihnen erhalten allerdings Dank der Initiative des schwedischen Sportfischer-Verbands Sportsfiskana gerade ein zweites Leben im eiskalten Wasser vor dem einstigen Stockholmer Industriegebiet Hammarby Sjöstad: Von einem Schiff aus werden sie - versehen mit Steinen statt Christbaumkugeln - ins Wasser geworfen, um zum Habitat der dortigen Meeresfauna zu werden.
In den vergangenen Jahren sei in dem Stadtteil viel gebaut worden, entsprechend sei auch der Bootsverkehr dort deutlich angestiegen, sagt die Projektleiterin von Sportsfiskana, Malin Kjellin, der Nachrichtenagentur AFP. "Die Vegetation, die für die Fische zum Laichen genutzt wurde, ist quasi verschwunden - und das ist eine gute Möglichkeit, sie auf natürliche Weise zu ersetzen".
Seit 2016, dem Start des Projekts, wurden bereits über tausend nach Weihnachten gesammelte Bäume, die nicht mit Pestiziden behandelt wurden, im Wasser rund um Stockholm entsorgt, und Unterwasservideos zeigen, wie gut sie sich als Orte eignen, in denen Fische ihren Rogen ablegen und Jungfische sich vor ihren Feinden verstecken können.
"Es funktioniert", freut sich Umweltschützerin Yvonne Blomback vom WWF. "Diese Fische sind sehr wichtig, weil sie Teil einer Nahrungskette sind, die eine Zunahme der Algen in der Ostsee verhindert". Dies gleiche die Probleme der Überdüngung der Ostsee durch die Felder aus, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend die Feuchtgebiete entlang der Küsten ersetzt hätten.
"Weihnachtsbäume haben für uns in Schweden eine eigene Persönlichkeit, wir suchen sie sehr sorgfältig aus und leben mit ihnen", erzählt Camilla Hallström, während sie ihre kleine Fichte an einer Sammelstelle für das ungewöhnliche Recyclingprojekt abgibt. Die 63-Jährige findet die umweltfreundliche Lösung für ausrangierte Weihnachtsbäume "super". "Die Leute könnten es auch selbst tun", schlägt sie vor. Zumindest konnte die Initiative inzwischen auch andere Regionen in Schweden erreichen.
W.Lapointe--BTB