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Chinas Außenminister zu Merz: Beziehungen zwischen Peking und Berlin auf "neue Ebene" heben
Chinas Außenminister Wang Yi hat bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz für einen Ausbau der bilateralen Beziehungen geworben. China wolle die "umfassende strategische Partnerschaft" zwischen beiden Ländern auf eine "neue Ebene" heben, sagte Wang nach Angaben seines Ministeriums bei dem Treffen mit Merz am Samstag.
Deutschland sei auch eine "treibende Kraft" für eine Zusammenarbeit zwischen China und der Europäischen Union, sagte der Außenminister demnach weiter. "China erwartet auch, dass Deutschland (...) ein stabilisierender Anker für strategische Beziehungen wird."
Merz wird Ende Februar laut Medienberichten erstmals als Bundeskanzler nach China reisen. Seine erste Asien-Reise seit seinem Amtsantritt hatte Merz nicht nach China, sondern im Januar nach Indien geführt.
China will sich den Europäern als verlässlicher und stabiler Partner präsentieren - zu einem Zeitpunkt, zu dem Europa sich angesichts der Politik von US-Präsident Donald Trump unabhängiger von den Vereinigten Staaten machen will.
Deutschland und China sind wirtschaftlich eng miteinander verbunden, allerdings werden China immer wieder auch unfaire Handelspraktiken vorgeworfen. Chinas Rolle im Ukraine-Krieg, der Konflikt um Taiwan und die Menschenrechtslage in China sind weitere schwierige Themen.
N.Fournier--BTB