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Iran-Krieg: Verstärkte Bemühungen um zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran
Nach der gescheiterten ersten Gesprächsrunde über ein Ende des Iran-Krieges hat der Vermittler Pakistan seine Bemühungen um eine neue Verhandlungsrunde zwischen Teheran und Washington verstärkt. Der einflussreiche pakistanische Armeechef Asim Munir kam laut Berichten des iranischen Staatsfernsehens am Donnerstag mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf in Teheran zusammen, während Pakistans Premierminister Shebaz Sharif in die ebenfalls um Vermittlung bemühten Staaten Saudi-Arabien und Katar reiste. Auf US-Seite verdichteten sich die Anzeichen für neue Verhandlungen: "Es gibt diese Diskussionen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses in Washington, Karoline Leavitt, über die Möglichkeit neuer Gespräche.
Die US-Regierung sei guter Dinge, dass es zu einem "Deal" kommen könne, erklärte Leavitt am Mittwoch (Ortszeit). Eine zweite Gesprächsrunde würde "sehr wahrscheinlich" wieder in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden, fügte sie hinzu.
Ein Datum für eine zweite Gesprächsrunde gebe es jedoch bislang nicht, erklärte der pakistanische Außenamtssprecher Tahir Andrabi. Er unterstrich die anhaltenden Bemühungen Pakistans für deren Zustandekommen: "Unsere Rolle als Vermittler und Moderator endete nicht mit dem Abschluss der Gespräche in Islamabad, dieser letzten Runde – sie ging weiter."
Pakistans Premierminister Sharif, der in der ersten US-iranischen Gesprächsrunde eine Schlüsselrolle gespielt hatte, reiste derweil nach Saudi-Arabien, Katar und in die Türkei. Nach einem Besuch in der saudi-arabischen Hauptstadt Doha werde Sharif am Donnerstag zu Gesprächen über "Pakistans laufende Bemühungen um regionalen und globalen Frieden" mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, zusammenkommen, erklärte Sharifs Büro am Donnerstag.
Am Vortag war eine von Pakistans Armeechef Munir angeführte Delegation in Teheran bereits vom iranischen Außenminister Abbas Araghtschi empfangen worden. Bei dem Treffen sollte laut iranischem Staatsfernsehen eine neue Botschaft der USA überbracht und die Möglichkeit einer zweiten Verhandlungsrunde erörtert werden. Nach Angaben des iranischen Außenamtssprechers Esmail Bakaei wurden bereits in den vergangenen Tagen "via Pakistan mehrere Nachrichten (mit den USA) ausgetauscht".
Die USA und der Iran hatten sich vor einer Woche auf eine zweiwöchige Feuerpause verständigt. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden, der Ende Februar mit den US-israelischen Angriffen auf den Iran begonnen hatte.
Eine erste Runde von Verhandlungen zwischen Vertretern des Iran und der USA unter pakistanischer Vermittlung war am vergangenen Wochenende in Islamabad ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Wichtigster Streitpunkt war das iranische Atomprogramm. Trump verhängte daraufhin eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte am Donnerstag: "Diese Blockade wird so lange fortgesetzt wie nötig." US-Generalstabschef Dan Caine sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz, die US-Blockade sei eine Blockade iranischer Häfen, nicht der Straße von Hormus.
Der Iran hatte zuletzt mit einer Ausweitung der Seeblockade auf das Rote Meer gedroht, sich aber zugleich offen für weitere Verhandlungen gezeigt. Irans Armeekommandeur Ali Abdollahi drohte laut dem Staatsfernsehen, falls die USA ihre am Montag begonnene Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus fortsetzten, würden die iranischen Streitkräfte "keinerlei Exporte oder Importe durch den Persischen Golf, den Golf von Oman und das Rote Meer zulassen".
Das US-Militär erklärte, es habe in den ersten zwei Tagen seiner Blockade zehn Schiffe abgefangen. Kein Schiff habe die Blockade durchbrochen, betonte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst X.
Allerdings scheint dies im Widerspruch zu Schifffahrts-Trackingdaten zu stehen. Demnach durchfuhren am Dienstag mindestens drei aus iranischen Häfen ausgelaufene Schiffe die Straße von Hormus. Laut dem Schifffahrts-Analyseunternehmen Kpler passierten mindestens sieben in Verbindung zum Iran stehende Schiffe die Meerenge, seitdem die Blockade in Kraft trat.
Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist die Straße von Hormus, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, bereits de facto durch die iranischen Revolutionsgarden weitgehend gesperrt. Die Blockade hat weltweit die Preise für Öl und Flüssiggas in die Höhe getrieben.
Angesichts der massiv gestiegenen Preise hatten die USA ihre Ölsanktionen gegen Teheran vorübergehend gelockert. Diese Maßnahme läuft jedoch am Sonntag aus. Am Dienstag gab das Finanzministerium in Washington bekannt, die Sanktionslockerung werde "nicht verlängert". Die USA wollten weiter "maximalen Druck" auf Teheran ausüben.
B.Shevchenko--BTB