-
Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an
-
Trump zu Besuch in Peking eingetroffen - Gespräch mit Xi am Donnerstag geplant
-
Verbot von islamischem Kulturverein Nuralislam in Nordrhein-Westfalen ist rechtens
-
Zwei Festnahmen nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln
-
Gericht zieht Immobilien im Wert von fast halber Million Euro von 36-Jähriger ein
-
Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen
-
Nach Schüssen und Erpressungsversuchen: Großrazzia mit 570 Polizisten in Berlin
-
NFL: Patriots im November Lions-Gegner in München
-
Erneute israelische Angriffswelle im Libanon: Mindestens neun Tote
-
ADAC: Spritpreise erneut gesunken - Tankrabatt kommt "großteils" an
-
Korruption: Zweieinhalb Jahre Haft für Regensburger Ex-Oberbürgermeister Wolbergs
-
Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor
-
IEA: Wegen Hormus-Blockade werden Ölreserven im Rekordtempo angezapft
-
Gericht: Beschäftigte von Ryanair-Tochter können in Berlin Betriebsrat gründen
-
Erste Auslandsreise von Prinzessin Kate seit ihrer Krebsdiagnose
-
AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen
-
Zwei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in großem Stil in Berlin
-
Nach 21 Jahren beim SC: "Chicco" Höfler hört auf
-
Altkanzler Scholz fordert Ende der Debatten um Minderheitsregierung
-
Kreuzfahrtschiff in Bordeaux unter Quarantäne: Magen-Darm-Beschwerden
-
Philippinischer Ex-Polizeichef will sich internationalem Haftbefehl entziehen
-
Grünen-Politiker Özdemir ist neuer Ministerpräsident Baden-Württembergs
-
Neue Regeln für den Heizungskeller: Bundeskabinett beschließt Reform der Reform
-
Managerin: Autohersteller BYD aus China spricht über Kauf von Werken in Europa
-
FC Bayern: Neuer vor Verlängerung
-
Tödliche Attacke auf Zugbegleiter: Einzelheiten aus Ermittlungen veröffentlicht
-
Ermittlern aus Rheinland-Pfalz gelingt Schlag gegen Kokainhandel - neun Festnahmen
-
Weltkriegsbombe in Wiesbaden entschärft
-
Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann
-
Toter Mann auf Parkplatz in Baden-Württemberg: 41-Jähriger wurde erschossen
-
Prozess gegen Aktivisten wegen Blockade von Leipziger Flughafen eingestellt
-
Kreis spürt keinen besonderen Druck: "Teil des Geschäfts"
-
Grünen-Politiker Özdemir zu neuem Ministerpräsident Baden-Württembergs gewählt
-
Bundeskabinett beschließt Ausschreibung neuer Gaskraftwerke
-
Erneute israelische Angriffswelle im Süden des Libanons: Mindestens acht Tote
-
Ein Ticket für mehrere EU-Länder: Brüssel will lange Zugreisen einfacher machen
-
Zehn Jahre Haft für Tötung von Mann mit 22 Messerstichen auf Feier in Hessen
-
Bundeskabinett verabschiedet neues Heizungsgesetz
-
Verfassungsschützer und Politiker warnen vor KI-Modell Mythos
-
"Mogelpackung": Verbraucherschützer gewinnen gegen Milka-Hersteller
-
"Schlicht falsch": Krösche ärgert WM-Ausbootung Larssons
-
Bayern: Arbeiter fällt von umstürzendem Gerüst und stirbt
-
Normalisierungsprozess: Türkei und Armenien nehmen indirekte Handelsbeziehungen wieder auf
-
Bundesregierung beschließt Strafverschärfung bei Vergewaltigung mit K.O.-Tropfen
-
"So schnell wie möglich": Wunderläufer Sawe startet in Berlin
-
Rauchverzicht und bessere Behandlung: Rückgang von Herzinfarkten in Deutschland
-
Sieg für Asterix-Verlag: Kein Markenschutz für Waffen namens "Obelix"
-
Studie: Väter kümmern sich bei Kinderbetreuung häufiger um flexible Aufgaben
-
DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben
-
Erstes ESC-Halbfinale mit Favorit Finnland sorgt für gute Einschaltquoten
Umweltaktivisten warnen vor Scheitern der Verhandlungen bei Weltnaturkonferenz
Nach den ersten Verhandlungstagen bei der Weltnaturkonferenz im kanadischen Montréal haben Aktivisten und Demonstranten vor einem Scheitern gewarnt. Ohne die Festlegung klarer Mechanismen zur Umsetzung der neuen Artenschutzziele werde das geplante neue Biodiversitätsabkommen seine Ziele verfehlen, warnten Umweltorganisationen am Samstag (Ortszeit). Trotz eisiger Kälte demonstrierten auf Montréals Straßen zum Teil als Tiere oder Bäume verkleidete Menschen für ein starkes Schutzabkommen.
Guido Broekhoven von der Naturschutzorganisation WWF erklärte, er sei "sehr besorgt" über den gegenwärtigen Stand der Verhandlungen bei der UN-Biodiversitätskonferenz. Außer ehrgeizigen Zielen zum Schutz der Artenvielfalt seien auch wirkungsvolle Umsetzungsregeln für die Schutzzusagen notwendig. "Starke Texte, die die Länder zur Überprüfung der Fortschritte hinsichtlich der globalen Ziele und zur Nachbesserung der Maßnahmen mit der Zeit verpflichten, sind entscheidend, um die Regierungen zur Verantwortung zu ziehen", mahnte Broekhoven.
Im derzeit vorliegenden Entwurf für ein neues Artenschutzabkommen werden die Staaten lediglich dringend dazu aufgefordert, die Ergebnisse einer globalen Überprüfung der Zielvorgaben nach vier Jahren zu berücksichtigen. Eine Verpflichtung der Länder, ihre Maßnahmen zu verstärken, sollte die Umsetzung der Ziele nicht wie geplant vorankommen, ist hingegen nicht vorgesehen.
"Was auf dem Tisch liegt, ist also bloß eine Ermutigung, es vielleicht besser zu machen", sagte Aleksandar Rankovic von der gemeinnützigen US-Organisation Avaaz der Nachrichtenagentur AFP. Es sei aber kein Mechanismus zur Umsetzung der Ziele enthalten für "diese notwendige Diskussion zwischen Regierungen, wie sie besser zusammenarbeiten können".
"Bei den Umsetzungsregeln fehlen entscheidende Elemente, die sicherstellen, dass die Länder ihre Maßnahmen mit der Zeit verstärken", kritisierte auch Li Shuo von der Umweltorganisation Greenpeace. "Das ist wie ein Fahrrad ohne Gänge."
Bei der Weltnaturkonferenz ringen knapp 5000 Delegierte aus 193 Ländern um ein neues Artenschutzabkommen nach dem Vorbild des Pariser Klimaschutzabkommens. Die Zielvorgaben des Vorgängerabkommens waren weitgehend verfehlt worden. Die Verhandlungen in Montréal, die am Mittwoch begonnen hatten, laufen noch bis zum 19. Dezember.
Eigentlich sollten am Samstag die Verhandlungen über die Umsetzungsregeln abgeschlossen werden. Kurzfristig wurde aber ein weiterer Verhandlungstag in der kommenden Woche angesetzt. Am Donnerstag werden die Umweltminister in Montréal erwartet, um die Verhandlungen über das Artenschutzabkommen abzuschließen.
Einige Umweltschützer, darunter viele indigene Kanadier, versuchten am Samstag mit einer Protestkundgebung in Montréal den Druck auf die Verhandler zu verstärken. Einige Demonstranten waren als Bäume, Vögel oder Karibus verkleidet. Die Demonstranten wollten den Verhandlungsdelegationen signalisieren, "Ihr könnt nicht nur reden, Ihr müsst handeln", sagte Sheila Laursen von der Aktivisten-Gruppe Raging Grannies.
K.Thomson--BTB