-
Rekordtransfer perfekt: Manchester City holt Fernandez
-
Rekordtransfer perfekt: Machester City holt Fernandez
-
Selenskyj warnt Airlines in russischem Luftraum - Putin brandmarkt "Staatsterrorismus"
-
Watzke hofft auf freiwilligen Rücktritt von Infantino
-
"Freue mich wirklich": Kovac nach BVB-Weiterkommen zufrieden
-
Iran verstärkt Vergeltungsangriffe auf US-Ziele in Ländern der Region
-
EU-Gericht urteilt über Klage zu Klimazielen für 2030
-
Volle Agenda für EU-Außenminister bei Treffen in Irland
-
Hitze und Dürre: Minister Rainer stellt Erntebericht vor
-
Kabinett befasst sich mit Einkommensteuer und Kita
-
Nach Selenskyj-Warnung an Airlines: Putin prangert "Staatsterrorismus" an
-
G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung
-
Venezuelas Parlament und Armee billigen milliardenschweres Öl-Abkommen mit den USA
-
Inácio trifft doppelt: BVB siegt im Volkspark - Nwaneri kommt
-
Lys trotzt dem Wetter - jetzt gegen die French-Open-Siegerin?
-
USA und Iran weiten Angriffe deutlich aus - Zwei Tote laut iranischen Staatsmedien
-
Anschlagsversuch in Leipzig: AfD-Spitzenkandidat Siegmund fordert Diplomatie statt Sanktionen
-
Selenskyj warnt Airlines: "Sichere Tage im russischen Luftraum sind vorbei"
-
Anschlagsversuch in Leipzig: Paris unterstützt neue europäische Sanktionen gegen Russland
-
Sachsens Innenminister nennt Anschlagsversuch in Leipzig "Staatsterrorismus"
-
Leihe perfekt: Dortmund holt Nwaneri als Konstantelias-Ersatz
-
US-Armee meldet neue Angriffe auf Ziele im Iran - Trump warnt Teheran vor Vergeltung
-
USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. legt Eid ab- Tausende nehmen Abschied von Harald V.
-
Offiziell: Woltemade wechselt per Leihe nach Turin
-
Israel nimmt laut Netanjahu Hamas-Chef für innere Sicherheit im Gazastreifen fest
-
Leverkusen macht Diaby-Rückkehr perfekt - auch Doué kommt
-
HSV legt nach: Vieira, El Ouahdi und Möller Wolfe kommen
-
Kallas: EU plant Ausbildungsmission für die libanesische Armee
-
"Offene Feindseligkeit": Berlin verhängt Sanktionen gegen Russland wegen Anschlagsversuchs
-
Venezuelas wichtigster Flughafen nimmt nach verheerendem Erdbeben Betrieb wieder auf
-
Nepals Außenminister nennt Sturzflut "Warnsignal" für Risiken des Klimawandels
-
Anschlagsversuch in Leipzig: EU und Nato sichern Deutschland Solidarität zu
-
Bundesregierung sieht Moskau hinter Anschlagsversuch in Leipzig und verhängt neue Strafmaßnahmen
-
Bis zu 150 Millionen Euro: Fernandez vor ManCity-Wechsel
-
Bundesregierung sieht Moskau hinter Anschlagsversuch in Leipzig zu und verhängt neue Strafmaßnahmen
-
Iran bietet USA Rückkehr zu Vereinbarung an - Angriffe in Straße von Hormus
-
Angriff mit selbstgebauten Flugkörpern auf Umspannwerk an Kraftwerk in Brandenburg
-
Steinmeier mit deutschsprachigen Staatsoberhäuptern in Innsbruck zusammengekommen
-
G20: Europäer warnen USA vor Einladung Russlands - Kommt Putin nach Miami?
-
Sara Netanjahu: Oppositionspolitiker könnte im Vorfeld von Hamas-Überfall gewusst haben
-
Tiebreak-Krimi: Volleyballerinnen im EM-Viertelfinale
-
Vuelta: Tronchon gewinnt zehnte Etappe im Zielsprint
-
Fährunglück vor Nordzypern: Schiffswrack in Tiefe von 550 Metern geortet
-
Großbritannien und Belgien erleben heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene
-
Haftantrag nach Tötung von Exfreundin auf offener Straße in Brandenburg
-
Niedersachsen: Gericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Bürgermeisterkandidat
-
Erneut 22 straffällige Männer nach Afghanistan abgeschoben
-
"Weg frei machen": Rüdiger tritt aus DFB-Team zurück
DIHK: Mehr Unternehmen erwägen wegen Bürokratie und Energiepreisen Abwanderung
Immer mehr Unternehmen in Deutschland erwägen laut einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), die Produktion einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Besonders in der Industrie und dort vor allem große und energieintensive Betriebe machten diese Angabe, wie die DIHK am Donnerstag mitteilte. Als größtes Hindernis sehen die meisten Unternehmen jedoch die ausufernde Bürokratie, langsame Genehmigungsverfahren und allgemein fehlende Planbarkeit wegen der Energiepolitik.
Produktionseinschränkungen oder Verlagerungen ins Ausland planen der Umfrage nach 18 Prozent aller befragten Unternehmen. Der Anteil war hier im vergangenen Jahr besonders stark von elf auf 17 Prozent angestiegen, nun nur noch leicht. Bei den Industrieunternehmen ging der Anteil jedoch weiter stark nach oben.
2022 hatten 21 Prozent der Industriebetriebe diese Angabe gemacht, im vergangenen Jahr dann 32 und nun 37 Prozent. Bei energieintensiven Betrieben stieg der Anteil derjenigen, die Produktionseinschränkungen oder Verlagerungen planen, auf 45 Prozent, bei den Industrieunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden sogar auf 51 Prozent.
"Das Vertrauen der deutschen Wirtschaft in die Energiepolitik ist stark beschädigt", sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks. Der Politik sei es bisher nicht gelungen, den Unternehmen eine Perspektive für eine zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung aufzuzeigen. Das gelte insbesondere für die Industrie.
Besonders ärgerlich sei, dass viele Unternehmen "nicht das Gefühl haben, mit ihren Sorgen ernst genommen zu werden", sagte Dercks. Die Politik verweise auf die mittlerweile wieder gesunkenen Strom- und Gaspreise. Aber zum einen seien die Preise weiterhin "international nicht wettbewerbsfähig", zum anderen fehle ein klares Konzept, woher der ganze Strom und Wasserstoff für das künftige Wirtschaftsmodell kommen solle.
Nicht nur in der Industrie, sondern über alle Unternehmen gesehen beschäftigt die Wirtschaft der Umfrage zufolge besonders die viele Bürokratie. Der Anteil der Betriebe, die dies als Hindernis für Transformationsprozesse sehen, ist seit 2022 stetig angestiegen auf nun 61 Prozent. Gleiches gilt für den Anteil der Unternehmen, die sich über lange Planungs- und Genehmigungsverfahren ärgern. 48 Prozent machten diese Angabe.
Die Wachstumsinitiative, mit der die Bundesregierung nach eigener Darstellung viele der häufig genannten Probleme der Betriebe angeht, sehen diese hingegen kritisch oder erwarten zumindest nicht dieselben Auswirkungen wie ihre Initiatoren. "Da gibt es durchaus richtige Sachen drin", sagte Dercks. Aber die prognostizierten 0,5 Prozent mehr Wachstum sehe er nicht.
Die DIHK erfragt seit 2012 jährlich rund 3300 Unternehmen aus der Breite der deutschen Wirtschaft dazu, wie sie die Auswirkungen der Energiewende auf die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Betriebs einschätzen. Mehr als die Hälfte der in diesem Jahr befragten Unternehmen (56 Prozent) kommen aus der Dienstleistungsbranche, 23 Prozent sind Industriebetriebe, 14 Prozent im Handel aktiv und sechs Prozent in der Bauwirtschaft.
Auf einer Skala von minus 100 für "sehr negativ" bis plus 100 für "sehr positiv" ergibt sich über alle Branchen hinweg in diesem Jahr ein Wert von minus 20. Das ist laut DIHK der zweitschlechteste Wert in der Geschichte des Energiewendebarometers. Nur im Vorjahr lag der Wert mit minus 27 noch niedriger.
I.Meyer--BTB