-
Dark Romance: Wenn der Stalker zum romantischen Helden wird
-
Gewinnspiel: Zwei Karten für Circus Roncalli in Linz
-
Kritik an Luxemburger Verkehrsplanung: Weniger Grün trotz Versprechen
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
-
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
-
Siri AI erhält mit iOS 27.3 Zugriff auf Dateien und mehr App-Funktionen
-
Powerbanks ab 20.000 mAh im Vergleich: Verbatim vor Anker
-
Softwareupdate bringt älteren VW-ID-Modellen Batterie-Vorkonditionierung
Männer aus Neapel wollten in Berlin Autofahrern Uhren vom Arm reißen - Haftstrafen
Wegen versuchten Raubs und Körperverletzung sind zwei Männer aus dem süditalienischen Neapel in Berlin zu je drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass die 41 und 46 Jahre alten Männer im Juni versucht hatten, Autofahrern in der Bundeshauptstadt hochwertige Uhren vom Arm zu reißen. Ein Geschädigter wurde dabei verletzt.
In einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft hatte es Ende September geheißen, die Männer hätten "im mutmaßlichen Auftrag der Camorra" gehandelt, also der neapolitanischen Mafia. In der am Mittwoch verlesenen Anklageschrift war davon keine Rede mehr, die Staatsanwaltschaft räumte in ihrem Plädoyer ein, dass "kein anderweitiger Auftrag" festgestellt werden konnte.
Neben den beiden Männern wurde auch eine 50-jährige Frau schuldig gesprochen. Sie wurde wegen Beihilfe zu einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Sie hatte für die beiden Männer eine Ferienwohnung in Berlin angemietet, um ihnen die Straftaten zu ermöglichen. Die 50-Jährige räumte die Vorwürfe ebenso wie die beiden Männer zu Beginn des eintägigen Prozesses ein.
Die Männer waren am 13. und 14. Juni mit einem Motorroller in Berlin unterwegs und spähten gezielt Autofahrer mit hochwertigen Uhren aus. Sie versuchten, die Fahrer zum Öffnen des Fensters zu bewegen, was nur in einem Fall gelang. Daraufhin riss einer der Angeklagten dem Autofahrer die Uhr von der Hand, die dabei aber offenbar kaputt ging.
Alle drei Angeklagten sind in Neapel gemeldet und sitzen seit ihrer Festnahme am 14. Juni in Untersuchungshaft. Die Frau wurde nach Aussage ihres Anwalts nach ihrer Festnahme im Krankenhaus zwei Tage lang "durchleuchtet", weil die Ermittler eine der Uhren in ihrem Körper vermuteten. Später meldete sich der Geschädigte und gab an, er habe die Uhr wieder im Fußraum seines Autos gefunden. Dorthin sei sie beim Gerangel mit dem Angreifer geraten.
Die Verteidigung der drei Angeklagten sprach von schweren Bedingungen in der Untersuchungshaft für die Beschuldigten. Alle drei hätten Partner und Kindern in Neapel, mit denen seit Juni nur eingeschränkt Kontakt möglich gewesen sei. Auch habe es Verständigungsprobleme gegeben, weil alle drei nur Italienisch sprechen.
Die Haftbefehle hob das Gericht am Mittwoch auf, die Angeklagten konnten noch am selben Tag nach Neapel zurückkehren. Die Haft müssen die Männer allerdings wieder in Deutschland antreten - wenn die Verteidigung keine Berufung einlegt.
C.Meier--BTB