-
Russland schließt Goethe-Institute - Berlin, Paris und Warschau zeigen sich geschlossen
-
Für bis zu 14-Jährige: New York verbannt KI aus Schulen
-
FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren
-
Wasserdefizit in Deutschland: Erholung durch mehr Herbstregen fraglich
-
Filmstar John Malkovich denkt mit 72 noch nicht ans Aufhören
-
SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne
-
Nach Zuflucht in Deutschland: Regierungsgegner im Iran zum Tode verurteilt
-
US-Exportdefizit vergrößert sich im Juli stark
-
24-Jähriger verunglückt in bayerischen Alpen tödlich
-
Frankreichs Ex-Präsident Hollande bereitet erneute Kandidatur vor
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung verklagt Dobrindt wegen Rechtsbeugung
-
Gericht: Herzkranker Grundschüler darf nicht von Klassenfahrt ausgeschlossen werden
-
Vier Jahre nach Nord-Stream-Anschlägen: Erster Prozess beginnt in Hamburg
-
Anklage im Fall von Schüssen auf Polizisten in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Verletzung im Training: Reitz fehlt Leipzig wochenlang
-
Schwere Vorwürfe: Waldorfschule in Dachsberg in Baden-Württemberg bleibt vorläufig zu
-
Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern
-
Putin weist Spekulationen über weitere Mobilmachung für Ukraine-Offensive zurück
-
Entwurf für Beschlussvorlage: SPD-Fraktion erwägt Zerschlagung von Öl-Konzernen
-
Prozess gegen ersten Nord-Stream-Verdächtigen beginnt Mitte Oktober in Hamburg
-
Suche beendet: Kanu-Olympiasieger Rauhe wird Staatsminister
-
Polizei löst Blockadeaktion vor Lüttich-Kaserne in Köln auf
-
Vertauschte Rollen: US-Star Clooney wird beim Filmfestival in Venedig zum Fotografen
-
Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Sport-Staatsminister
-
US-Importverbot für humanoide Roboter: Deutsches Start-up hofft auf Ausnahme
-
Verbesserte Konjunktur: Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognosen deutlich
-
Iran greift US-Stützpunkte am Golf an - Trump droht mit weiteren US-Angriffen
-
UNO: Versorgung Überlebender in Nepal bleibt "sehr, sehr, sehr schwierig"
-
Menschenrechtsgericht stellt knapp 900 Verfahren gegen Russland ein
-
Malta: Hunderte demonstrieren gegen Freispruch nach Mord an Enthüllungsjournalistin
-
Bekannte US-Feministin Gloria Steinem mit 92 Jahren gestorben
-
Türkische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Erdogan-Rivalen Davutoglu wegen Beleidigung
-
Urteil: Ex-Partner hat in Rheinland-Pfalz kein Bleiberecht in Mietwohnung
-
Sánchez weist erneut marokkanische Verantwortung für Ceuta-Krise zurück
-
Gericht: Steuerrückstände von Gastronomen rechtfertigen Entzug von Betriebserlaubnis
-
DIHK-Umfrage: Unternehmen spüren Druck aus China - wählen aber Flucht nach vorn
-
iOS 27 soll eine Mobilfunknummer zwischen zwei iPhones übergeben können
-
Rückreiseverkehr und Baustellen sorgen am ersten Septemberwochenende für volle Autobahnen
-
Russland will diplomatische Beziehungen zu Deutschland trotz neuer Spannungen nicht herabstufen
-
71-Jährige in Celle auf Fahrbahn gestoßen und verletzt
-
Rülke fordert sichtbaren Neustart der FDP und schließt neuen Parteinamen nicht aus
-
Schulze weist generelles Kontaktverbot der CDU zur Linken zurück
-
All-in-One WP Migration: Sicherheitslücke kann über manipulierte Archive bis zur Codeausführung führen
-
Regelmäßiger Alkoholkonsum junger Erwachsener erreicht historischen Tiefstand
-
Berlin plant einheitliche Regeln für Gewalt, Krisen und Schulschwänzen
-
Wiederholte Fehlalarme und Gewaltvorwürfe beschäftigen Schulzentrum in Ludwigshafen
-
Jahre nach sächsischem Munitionsskandal: Schießplatzbetreiber in Schwerin verurteilt
-
Datensatz für KI-Training: Bundesgerichtshof prüft Nutzung von Foto
-
Weimarer Dreieck: Wadephul betont enges Verhältnis zu Frankreich und Polen
-
Benzinpreis steigt auf neues Allzeithoch
Einkommen von Landwirten steigen deutlich - Özdemir will weniger Bürokratie
Die Einkommen und Betriebsgewinne der Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland sind im Wirtschaftsjahr 2022/2023 deutlich gestiegen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte, kletterte das Durchschnittseinkommen je Arbeitskraft im Haupterwerb verglichen mit dem vorherigen Wirtschaftsjahr um 32,4 Prozent auf rund 61.000 Euro. Der Gewinn lag mit 113.900 Euro rund 39 Prozent über dem Vorjahreswert.
Damit ist das abgelaufene Wirtschaftsjahr den Angaben nach das mit Abstand erfolgreichste in den vergangenen zehn Jahren. Den erneuten Anstieg erklärte das Ministerium insbesondere mit dem "kräftigen Preisanstieg bei fast allen Agrarerzeugnissen, der sich in der Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine noch beschleunigt hat". Dadurch konnten die Betriebe ihre eigenen gestiegenen Kosten bei Energie und Futter "mehr als wettmachen".
Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) mahnte dennoch: "Wir dürfen uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen, sondern müssen jetzt erst recht anpacken." Es sei nötig, weitere Hürden aus dem Weg zu räumen und bürokratische Belastungen abzubauen.
"Unnötige Bürokratie bremst den Wandel und die Betriebe", heißt es in einem Papier des Landwirtschaftsministeriums, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) am Dienstag zitierte. "Das kostet Zeit und Nerven." Vor allem rund um die gemeinsame Agrarpolitik der EU müsse "Sand aus dem Getriebe". Hier seien "umfangreiche Vereinfachungen" geplant.
So sollten bei Betrieben mit weniger als zehn Hektar landwirtschaftlicher Fläche Kontrollen und Sanktionen wegfallen. Zudem soll es laut dem Bericht leichter werden, Weideland zu Bauland umzuwidmen. Auch Vorgaben für Blüh- oder Gehölzstreifen sollen flexibler gehandhabt werden.
Angesichts anhaltender Bauernproteste in mehreren europäischen Ländern in den vergangenen Monaten hatte die EU-Kommission weitreichende Zugeständnisse im Zuge ihrer Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) an die Landwirtschaft vorgeschlagen. Am Mittwoch treffen sich die Agrarministerinnen und Agrarminister der Länder, um über die nationale Umsetzung der Brüsseler Entscheidungen zu beraten.
Besonders kräftig war der Einkommens-Zuwachs bei den Veredlungsbetrieben. Dort steigerte sich das Einkommen pro Arbeitskraft um 86 Prozent auf 72.545 Euro. Die Gewinnsteigerung betrug demnach 110,4 Prozent auf durchschnittlich 125.647 Euro. Auch im Ackerbau und bei den Milchbauern wurden deutliche Einkommenszuwächse erzielt.
Inhaber von Weinbaubetrieben indes mussten einen Rückgang von neun Prozent beim Einkommen verzeichnen. Dieses belief sich auf 35.767 Euro im Wirtschaftsjahr 2022/2023. Der Gewinn ging um 13,1 Prozent zurück.
Auch zwischen den Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Während die Einkommen in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Hessen um jeweils mehr als 50 Prozent stiegen, war der Anstieg in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg mit unter 20 Prozent deutlich schwächer.
Die regionalen Unterschiede der Haupterwerbsbetriebe hinsichtlich Betriebsgröße und Betriebsform führen zu deutlichen regionalen Unterschieden in der Einkommensentwicklung, erklärte das Landwirtschaftsministerium. Natürliche Standortfaktoren, wie die Bodengüte, die Höhenlage und das Klima, verstärkten diese Unterschiede.
J.Horn--BTB