-
"Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück
-
Reiche stimmt Reform der Einkommensteuer im Kabinett zu - der Ärger der SPD bleibt
-
EU-Kommission genehmigt Reiches Pläne für neue Gaskraftwerke
-
Filmfestival in Venedig: Jury-Präsidentin kritisiert geringen Frauenanteil im Wettbewerb
-
Nach Anschlagsversuch in Leipzig: EU stützt Deutschlands Vorgehen gegen Russland
-
Stallbrand in Niedersachsen: 120 Schweine verenden
-
Mädchen zu Selbstverletzung genötigt und Männer attackiert: Jugendstrafe in Hamburg
-
Anschlag auf NRW-Umspannwerk: Abschussvorrichtungen für Pyrotechnik gefunden
-
Erntebilanz: Agrarminister Rainer bescheinigt "massive Krise von nationaler Tragweite"
-
Chinas Präsident Xi kündigt bei Besuch in Ägypten Ausweitung von Investitionen an
-
Taliban-Regierung verteidigt Protestverbot gegen Kritik von Menschenrechtsorganisationen
-
Erntebilanz: Agrarminister Rainer sieht "massive Krise von nationaler Tragweite"
-
Studie: KI-Chatbots können Sanktionen gegen russische Medien umgehen
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. kündigt mehrwöchige Trauerzeit an
-
Trump nominiert Hung Cao dauerhaft zum US-Marine-Staatssekretär
-
Umfrage: Zwei von drei Deutschen offen für Rechenzentrum am eigenen Wohnort
-
Nicaragua: Parlament billigt Ausschluss von Oppositionsparteien von Wahlen
-
IG Metall weist Bericht über beschlossenes Aus von VW-Werken zurück
-
WM-Bewerbung: DFB will Ende des FIFA-Machtkampfs abwarten
-
Patientenschützer fordern Zusammenlegung von privaten und gesetzlichen Pflegekassen
-
Klingbeil offen für weitere Steuerentlastung - wenn Union Vorschläge macht
-
Schüsse auf Firmengelände im Zentrum Hamburgs: Zwei Tote und ein Schwerverletzter
-
Dresdner Bischof Timmerevers gibt Amt ab - Zustimmung von Papst Leo XIV.
-
Deutsche Wirtschaft widerstandsfähiger als erwartet: DIW hebt Wachstumsprognose an
-
Doppelmord in Schleswig-Holstein: Bundesgerichtshof bestätigt Kieler Urteil
-
Ausbildungssuche abgebrochen: Behörde kann Kindergeld von Mutter zurückverlangen
-
Festsitzender Penisring verursacht Feuerwehrseinsatz in Dresden
-
Transmensch in Berlin angegriffen und beleidigt
-
Goldene Henne für Lebenswerk: Auszeichnung für Schauspieler Armin Mueller-Stahl
-
Anfangsverdacht "verfassungsfeindlicher Sabotage" an Umspannwerk in Nordrhein-Westfalen
-
Premier League gibt fünfmal so viel wie Bundesliga aus
-
Konflikt mit Bundesspitze: Thüringer BSW-Abgeordnete verlassen Partei und Fraktion
-
Töchter und Enkel leben im Ausland: Charlotte Knobloch fühlt sich einsam
-
Bundesregierung will frühkindliche Bildung stärken
-
Terrorermittlungen nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg
-
Studie: KI-Chatbots können Sanktionen russischer Medien umgehen
-
Getöteter US-Influencer Kirk: Mutmaßlicher Attentäter muss wegen Mordes vor Gericht
-
Regierung beschließt Reform der Einkommensteuer
-
Eine Woche nach Sturzflut: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende in Tunneln in Nepal
-
"Gift für die Wirtschaft": Deutsche-Bank-Chef Sewing warnt vor AfD-Regierung
-
Verband: So viele Vereine in Deutschland wie noch nie
-
UN-Klimaexperten erachten Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze als unumgänglich
-
Kreditversicherer: Erneuerbare entwickeln sich zum "strategischen Schutzschild"
-
Auch wegen Zukunftssorgen: Junge Menschen wünschen sich weniger Kinder
-
Widerstandsfähiger als erwartet: DIW-Forscher heben Wachstumsprognose an
-
Paritätischer: Sinkende Kinderzahlen lösen Kita-Probleme nicht
-
40 E-Scooter in Flusslauf in Bremen entdeckt: Hintergründe unklar
-
Nach Anschlagsversuch in Leipzig: EU stellt sich hinter Deutschland
-
Tür von ICE öffnet sich in Bayern während Fahrt mit Tempo 200 - niemand verletzt
-
Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche leicht rückläufig
Wirtschaft reagiert verhalten auf Wachstumsinitiative der Bundesregierung
Die deutsche Wirtschaft hat verhalten auf die zusammen mit dem Haushaltsentwurf 2025 beschlossene Wachstumsinitiative der Bundesregierung reagiert. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet "nur marginale Wachstumseffekte". Auch der Mittelstands-Bund (DMB) begrüßte am Mittwoch nur einzelne Maßnahmen, das gesamte Paket sei für einen "Wachstumsturbo" aber nicht ausreichend.
"Positiv zu bewerten ist die geplante Verlängerung der degressiven Abschreibung und Ausweitung der Forschungszulage", erklärte BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner. "Sie setzen verlässliche Investitionsanreize und stärken den Wirtschaftsstandort." Neuerungen im Bereich der Elektromobilität seien zwar richtig, aber "nur ein zaghaftes Signal für ihren weiteren Hochlauf". Der angekündigte Bürokratieabbau müsse erst noch umgesetzt werden.
"Die Beschlüsse stärken vorrangig die Kaufkraft privater Haushalte", erklärte Gönner weiter. Unternehmen würden hingegen kaum entlastet. "Das grundlegende Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft wird nur in sehr begrenztem Umfang gestärkt." Sie begrüßte zugleich das Festhalten der Bundesregierung an der Schuldenbremse.
"Die Wachstumsinitiative ist ähnlich wie das Wachstumschancengesetz nur ein Tropfen auf den heißen Stein", erklärte DMB-Chef Marc Tenbieg. Für ihn folge daraus allerdings vor allem die Notwendigkeit, die Schuldenbremse zu lockern. "Gelder für Bildung, Infrastruktur, Energie und militärische Sicherheit sind keine Ausgaben, sondern zweckgebundene Investitionen in unsere Zukunft", erklärte er. "Daher sollten wir auch darüber diskutieren, ob es noch zeitgemäß ist, an der Schuldenbremse in ihrer jetzigen Form festzuhalten."
Der Haushaltsentwurf für 2025 wurde am Vormittag vom Bundeskabinett beschlossen. Für das kommende Jahr sind Ausgaben von 480,6 Milliarden Euro und eine Neuverschuldung von 43,8 Milliarden Euro vorgesehen. Damit würden die Vorgaben der Schuldenbremse knapp eingehalten, es gibt allerdings teils harte Einschnitte. Außerdem rechnet die Bundesregierung die positiven Effekte ihrer Wachstumsinitiative in den Haushalt mit ein.
Sie besteht aus 49 einzelnen Maßnahmen, darunter steuerliche Verbesserungen für Unternehmen, Anreize zur Mehrarbeit für Arbeitnehmer und die Verlängerungen von Maßnahmen für niedrigere Strompreise. Sie sollen schon im kommenden Jahr das Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozentpunkte steigern, müssen allerdings zunächst noch einzeln beschlossen werden.
J.Fankhauser--BTB