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Polizei startet Großeinsatz zu Castortransport durch Nordrhein-Westfalen
Chile entzieht Bachelet Unterstützung für Kandidatur als UN-Generalsekretärin
Reiche: Bei längerem Iran-Krieg könnte Treibstoff knapp werden
Katalonien: Cort Nielsen siegt - Lipowitz und Co. schonen Kräfte
Ausgeriestert: Koalition stellt neue private Altersvorsorge vor
Unternehmer ausgespäht: Zwei mutmaßliche Russland-Spione festgenommen
"Doppelspitze klappt nicht": Jusos zweifeln an Klingbeil und Bas
Zwei mutmaßliche Russland-Spione in Deutschland und Spanien festgenommen
Ermittler entdecken Cannabisplantage mit hunderten Pflanzen in Brandenburg
Koalition einigt sich auf neue private Altersvorsorge
Spitzen der Unionsfraktion auf Distanz zu Steinmeiers Äußerungen zu Iran-Krieg
Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Tatverdächtiger stellt sich
36-Jähriger tot in Berliner Kleingarten entdeckt - Verbrechen nicht ausgeschlossen
Landtagswahl in Schleswig-Holstein findet am 18. April 2027 statt
US-Außenminister Rubio nimmt an G7-Treffen zum Iran nahe Paris teil
Gestrandeter Wal in Lübecker Bucht: Weitere Rettungsaktion geplant
Erstes Boot von internationaler Hilfsflotte für Kuba erreicht Havanna
AfD-Spitze zieht Ausschlussantrag gegen Jugend-Funktionär Dorow zurück
Regisseur Wim Wenders bekommt als "Ikone des Weltkinos" Ehren-Lola
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Hundewelpen zu früh von Mutter getrennt: Berliner Gericht untersagt Tierhaltung
Zwei Festnahmen wegen großangelegten Betrugs mit Onlineretouren
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Mysteriöse Hinweise lassen Céline-Fans auf Konzert in Paris hoffen
Umfrage: Künstliche Intelligenz wird zunehmend zum Beziehungscoach
Wirtschaft
Die Finanzminister der G7-Staaten wollen bei einem virtuellen Treffen am Montag auch über eine Freigabe von Erdöl aus Notreserven beraten. Das verlautete am Morgen aus französischen Regierungskreisen in Paris. Die "Financial Times" berichtete, die Internationale Energieagentur solle die Aktion koordinieren. Der Ölpreis liegt wegen des Iran-Kriegs mittlerweile auf dem höchsten Stand seit 2022 bei über 110 Dollar pro Barrel (159 Liter).
Politik
Nach der hauchdünnen Niederlage von CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg will Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) Schlüsse für seinen eigenen Wahlkampf ziehen. Schulze sagte der Zeitung "Welt" am Montag, der Sieg des populären Grünen-Spitzenkandidaten Cem Özdemir zeige eine Personalisierung. "Am Ende kommt es vor allem auf den Spitzenkandidaten an – immer weniger auf Programme und Parteien."
Politik
Wie der Ölpreis steigt auch der Preis für Erdgas in Folge des Iran-Kriegs weiter und weiter: Am Montagmorgen sprang der der niederländische TTF-Kontrakt, der als wichtigster europäischer Referenzwert gilt, rund 30 Prozent in die Höhe und notierte zeitweise bei 69,70 Euro. Grund ist die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran und der Produktionsstopp von Flüssigerdgas in Katar wegen iranischer Raketenangriffe.
Boulevard
Auf das Haus von Popstar Rihanna in Los Angeles ist Medienberichten zufolge ein Schusswaffenangriff verübt worden. Kurz nach 13.00 Uhr (Ortszeit, 21.00 Uhr MEZ) am Sonntag habe eine Frau aus einem Auto auf der gegenüberliegenden Straßenseite heraus ungefähr zehn Schüsse auf das Anwesen abgegeben, berichtete die "Los Angeles Times" unter Berufung auf die Polizei. Die Sängerin war den Berichten zufolge zu Hause.
Wirtschaft
Die Industrieproduktion in Deutschland und der Auftragseingang sind zu Jahresbeginn gesunken: Die Industrieproduktion ging im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Der Auftragseingang sank demnach um 11,1 Prozent - ohne Berücksichtigung von Großaufträgen aber nur um 0,4 Prozent.
Politik
Grünen-Parteichefin Franziska Brantner setzt nach dem Wahlerfolg der Grünen in Baden-Württemberg auf Rückenwind auch für den Bund und andere Bundesländer. "Den Schub aus Baden-Württemberg nehmen wir mit", sagte Brantner am Montagmorgen im Deutschlandfunk. Die Grünen wollten jetzt "auch weiter noch im Bund nach vorne kommen".
Boulevard
Im hessischen Rüsselsheim ist offenbar eine Frau in einer Wohnung getötet worden. Beamte fanden die 32-Jährige am späten Sonntagabend in einem Mehrfamilienhaus, wie die Polizei am Montag in Darmstadt mitteilte. Aufgrund der Auffindesituation könne ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Die genaue Todesursache solle eine Obduktion klären.
Politik
Als Folge des immer weiter steigenden Ölpreises sind am Montag wichtige Börsen in Asien eingebrochen. In Japan lag der Aktienindex Nikkei zum Handelsschluss über fünf Prozent im Minus. In Südkorea gaben die Kurse knapp sechs Prozent nach. Der Ölpreis stieg im asiatischen Handel zeitweise auf fast 120 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit 2022. Asien ist stark abhängig von Öl und Gas aus Nahost.
Sport
Tennis-Superstar Jannik Sinner ist Alexander Zverev beim Masters-Turnier in Indian Wells ins Achtelfinale gefolgt. Der Weltranglistenzweite aus Italien setzte sich gegen den Kanadier Denis Shapovalov nach einiger Mühe letztlich souverän mit 6:3, 6:2 durch und trifft nun auf den brasilianischen Teenager Joao Fonseca.
Sport
Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Coco Gauff hat beim WTA‑Turnier in Indian Wells ihr Drittrundenmatch wegen einer Verletzung am linken Arm aufgegeben. Die Weltranglisten-Vierte lag gegen Alexandra Eala (Philippinen) bereits 2:6, 0:2 hinten, als sie nach 54 Minuten abbrechen musste.
Sport
Die Orlando Magic haben in der nordamerikanischen Basketballliga NBA den vierten Sieg in Folge gefeiert und die Playoffs inmitten ihrer längsten Erfolgsserie in dieser Saison fest im Blick. Die Mannschaft um die Nationalspieler Tristan da Silva und Moritz Wagner setzte sich bei den Milwaukee Bucks mit 130:91 durch. Franz Wagner fehlte weiterhin verletzt.
Sport
Katharina Filter tanzte ausgelassen mit "schneller Brille" im Gesicht, Nieke Kühne setzte sich den Wikingerhut von Schlagersänger Lorenz Büffel auf, und auch Bundestrainer Markus Gaugisch feierte mitten auf der Platte. Die deutschen Handballerinnen ließen sich im ersten Heimspiel nach dem Silber-Coup bei der WM aus doppeltem Grund ordentlich feiern.
Sport
Die beiden deutschen Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl und Moritz Seider haben ihren NHL-Teams zu wichtigen Siegen verholfen. Superstar Draisaitl steuerte zum 4:2 seiner Edmonton Oilers bei den Vegas Golden Knights ebenso einen Treffer bei wie Seider zum 3:0 der Detroit Red Wings bei den New Jersey Devils. Der Verteidiger glänzte überdies mit zwei Assists.
Politik
Die Hisbollah-Miliz hat Kämpfe gegen israelische Armee-Helikopter im Osten des Libanon vermeldet. Rund 16 israelische Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, erklärte die Miliz am Montag. Hisbollah-Kämpfer hätten "mit den geeigneten Waffen das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Die Kämpfe dauerten demnach an. Wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten wurde in der östlichen Bekaa-Region ein israelischer Helikopter abgeschossen.
Sport
Der langjährige Bundesliga-Profi und frühere US-Nationalspieler Steven Cherundolo schaut kurz vor der Fußball-WM sorgenvoll auf die Lage in seiner Heimat. "Ich mache mir große Sorgen, das vergangene Jahr war nicht einfach. Es geht nie gut aus, wenn eine Gesellschaft so gespalten, so polarisiert ist", sagte der einstige Profi von Hannover 96 im Gespräch mit dem Nachrichtenportal t-online.
Sport
Weltmeister Lando Norris hat nach dem wilden Auftaktrennen der Formel 1 vor großen Risiken durch die neuen Hybridmotoren gewarnt. Plötzliche Geschwindigkeitsunterschiede auf der Strecke könnten zu schweren Unfällen führen, sagte der McLaren-Pilot. Möglich ist das ungleiche Tempo etwa durch unterschiedliche Akkustände in den Power Units oder die Nutzung des neuen Überholknopfes, der einen zusätzlichen Schub aus dem Elektromotor bewirkt.
Politik
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs sprechen EU-Ratspräsident António Costa und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag per Videokonferenz mit Staats- und Regierungschefs aus dem Nahen Osten und der Golfregion. Bei dem Austausch soll es unter anderem um die weitere Unterstützung der EU und ihrer Mitgliedstaaten für die Länder in der Region gehen, erklärte eine Sprecherin Costas.
Wirtschaft
Die Finanzminister der Eurozone treffen sich am Montag in Brüssel, um über die wirtschaftliche Entwicklung zu diskutieren (15.00 Uhr MEZ). Zudem wird erwartet, dass die Minister grünes Licht für den belgischen Haushaltsplan für 2026 geben. Angesichts der Turbulenz auf den globalen Energiemärkten infolge des Iran-Kriegs wird die Eurogruppe auch über die Energiepreise und die Auswirkungen auf den Euroraum sprechen.
Politik
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs reist der französische Präsident Emmanuel Macron am Montag nach Zypern. Mit seinem Besuch wolle er die "Solidarität" Frankreichs mit dem EU-Partner zum Ausdruck bringen, teilte der Elysée-Palast am Sonntag mit. Vor wenigen Tagen war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden.
Politik
In der Türkei beginnt am Montag ein großer Korruptionsprozess gegen den seit einem Jahr inhaftierten Istanbuler Bürgermeister und Oppositionspolitiker Ekrem Imamoglu. Bei dem Prozess im westlich von Istanbul gelegenen Silivri wirft die Staatsanwaltschaft dem wohl wichtigsten innenpolitischen Rivalen des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan vor, über ein umfassendes kriminelles Netzwerk Einfluss ausgeübt zu haben. Die Anklage fordert deswegen eine Haftstrafe von 2430 Jahren.
Boulevard
Der Bundesgerichtshof (BGH) verkündet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe sein Urteil über eine Klage gegen den Pharmakonzern Astrazeneca. Klägerin ist eine Zahnärztin, die 2021 drei Tage nach einer Coronaimpfung einen Hörsturz erlitt. Sie fordert unter anderem Auskunft über bekannte Nebenwirkungen des Impfstoffs und Schadenersatz von mindestens 150.000 Euro. (Az. VI ZR 335/24)
Politik
Die Spitzengremien der Bundesparteien beraten am Montag über den Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Bei den Grünen von Wahlsieger Cem Özdemir tagt am Morgen ein Parteirat. Um 14.00 Uhr will sich dann Parteichefin Franziska Brantner den Fragen der Medien stellen. Bei der zweitplatzierten CDU kommen am Vormittag Präsidium und Vorstand zusammen. Im Anschluss (13.30 Uhr) treten Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz sowie Spitzenkandidat Manuel Hagel vor die Presse.
Politik
Mit hauchdünnem Vorsprung vor der CDU haben die Grünen die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen. Wie die Wahlleitung in der Nacht zum Montag in Stuttgart mitteilte, erreichten die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir 30,2 Prozent der Stimmen, während die CDU mit Spitzenkandidat Manuel Hagel auf 29,7 Prozent kam. Beide Parteien erreichten dabei jeweils 56 Mandate.
Kultur
Zwischen Neustart, Anziehung und einer Schattenwelt, die lockt.
Politik
Deutschland hat seine Rolle als weltweiter Waffenexporteur in den vergangenen fünf Jahren deutlich ausgebaut. Wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht, rückte die Bundesrepublik im Zeitraum von 2021 bis 2025 in der Rangliste der wichtigsten Exporteure schwerer Waffen vom fünften auf den vierten Platz vor und überholte damit China. Das Volumen deutscher Ausfuhren stieg gegenüber 2016 bis 2020 um 15 Prozent. Weltweit legte der Handel mit schweren Waffen im selben Zeitraum um 9,2 Prozent zu.
Politik
Die Landtagswahl in Baden‑Württemberg am 8. März 2026 war für die Sozialdemokraten ein fast schon erbärmliches Desaster und passt doch ins krude SPD-Bild um den Skandal eines mehrfach schwerstbehinderten Kindes im Bundesland Brandenburg.Nach aktuellen Hochrechnungen der öffentlich‑rechtlichen Fernsehsender kamen die Grünen auf rund 30,3 % der Stimmen und liegen damit hauchdünn vor der CDU (29,7 %). Die AfD wurde mit 18,8 % drittstärkste Kraft, die FDP und die Linke fielen jeweils auf nur etwa 4,4 %, während weitere kleinere Parteien zusammen rund 6,9 % holten – ein Wert, der nur sehr knapp über der Fünf‑Prozent‑Hürde liegt, der für eine frühere Volkspartei in ihrem einstigen „Musterländle“ einem Absturz gleichkommt.Die Sozialdemokraten waren in Baden‑Württemberg bis in die 1970er‑Jahre hinein fester Bestandteil des Parteiensystems. Nun müssen sie um ihren Einzug ins Parlament bangen. Politikwissenschaftler sprechen von einer existenziellen Krise: Wenn die SPD nicht einmal mehr in westdeutschen Flächenländern über fünf Prozent kommt, drohen ähnliche Abstürze in anderen Ländern und womöglich sogar die Bedeutungslosigkeit der SPD in den ostdeutschen Bundesländern, bei kommenden Landtagswahlen.
Politik
Die AfD ist aus der baden-württembergischen Landtagswahl nicht als stärkste Kraft hervorgegangen und doch gehört sie sowie vor allem Alice Weidel (47, Fraktionsvorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion) ohne Zweifel zu den großen Gewinnerinnen dieses Wahlabends. Krachen wurden SPD, Linke und FDP abgestraft, man möchte meinen das Volk hat die Schnauze von diesen drei Parteien gestrichen voll! Das Ergebnis markiert für die Partei im Südwesten eine politische Zäsur. Nach Jahren, in denen sie im Land zwischen Protestadresse, internen Konflikten und strategischer Selbstsuche schwankte, steht sie nun wieder als ernstzunehmender Machtfaktor im Raum. Fast jeder fünfte gültige Zweitstimmenzettel entfiel auf die AfD. In einem Bundesland, das sich lange als wirtschaftlich stabil, politisch berechenbar und vergleichsweise widerstandsfähig gegen radikale Zuspitzung verstand, ist das ein Befund mit erheblicher Signalwirkung.Die eigentliche Wucht dieses Resultats liegt nicht nur in der absoluten Höhe, sondern im Vergleich. 2021 war die AfD in Baden-Württemberg deutlich zurückgefallen, verlor massiv an Zustimmung und spielte parlamentarisch nur noch eine Nebenrolle. Nun gelingt ihr binnen einer Wahlperiode die fast vollständige Rückkehr in die erste Reihe. Aus einer geschwächten Fraktion wird wieder eine Partei, die Debatten treibt, politische Lager nervös macht und das Kräfteverhältnis im Landtag spürbar verschiebt. Dass die AfD damit ihr bislang bestes Ergebnis bei einer baden-württembergischen Landtagswahl erreicht, verleiht dem Abend zusätzlich historische Schärfe.Bemerkenswert ist dabei auch die neue Struktur der Wahl. Erstmals wurde in Baden-Württemberg nach dem reformierten Zwei-Stimmen-System abgestimmt. Die Wählerinnen und Wähler konnten also getrennt über Kandidatin oder Kandidat im Wahlkreis und über die Landesliste einer Partei entscheiden. Gerade unter diesen neuen Bedingungen fällt das AfD-Ergebnis besonders ins Auge. Die Partei erzielt bei Erst- und Zweitstimmen nahezu identische Werte. Das deutet darauf hin, dass es sich nicht bloß um eine lose Proteststimmung handelt, die sich nur auf die Parteiebenen entlädt. Vielmehr zeigt sich ein relativ gefestigtes Wählerpotenzial, das seine Zustimmung sowohl auf die Partei als auch auf ihre Bewerber überträgt.
Politik
Die USA haben den Tod eines siebten US-Militärangehörigen im Iran-Krieg gemeldet. Das Mitglied der Streitkräfte sei am Samstag seinen Verletzungen erlegen, die es zu Beginn der Angriffe "des iranischen Regimes im Nahen Osten" erlitten habe, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Sonntag mit. Der Militärangehörige war demnach bei einem Angriff auf die US-Truppen in Saudi-Arabien am 1. März schwer verwundet worden.
Sport
Niclas Füllkrug hat sein erstes Mailänder Derby gewonnen, dabei aber keine Argumente für eine WM-Nominierung sammeln können. Beim 1:0 (1:0)-Heimsieg der AC Mailand gegen den Stadtrivalen Inter wurde der Stürmer erneut erst in der Schlussphase eingewechselt. Als Joker ab der 73. Minute konnte der frühere Bremer und Dortmunder in einer zerfahrenen Schlussphase kaum Akzente setzen.
Politik
Acht Tage nach der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei ist dessen Sohn Modschtaba Chamenei zum neuen obersten Anführer des Iran ernannt worden. Der 56-Jährige sei am Sonntag "nach sorgfältigen und umfassenden" Beratungen zum geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt worden, teilte der Expertenrat mit.
Boulevard
Ein über Rheinland-Pfalz fliegender und mit einem lauten Knall zerbrechender Meteorit hat am Sonntag für Aufregung gesorgt. Bei den integrierten Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst, insbesondere im Norden von Rheinland-Pfalz, ging eine erhöhte Zahl von Notrufen ein, wie das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Koblenz mitteilte.
Politik
Wenn am 22. März 2026 in Rheinland‑Pfalz der 19. Landtag gewählt wird, erleben wir ein politisches Klima, das für die Sozialdemokraten explosiv ist. Die SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands), die das Bundesland seit 1991 ununterbrochen regiert, könnte den bitteren Verlust der Macht zu spüren bekommen – und das hat Gründe vom Bundesland Baden‑Württemberg über das Bundesland Brandenburg bis hin zum Bundesland Rheinland‑Pfalz. Eine aktuelle Umfrage sieht die CDU mit 28 Prozent knapp vor der SPD mit 27 Prozent; gleichzeitig liegt die AfD bei satten 19 Prozent, während Grüne, Linke und Freie Wähler jeweils um die Fünf‑Prozent‑Marke kämpfen.Ein Blick auf die Mitgliederzahlen verrät den ernsten Zustand der Sozialdemokraten: Bald könnte der Landesverband nur noch rund 27 000 Mitglieder zählen – dies wäre ein Rückgang um 1 000 Mitgliedern, innerhalb eines Jahres. Nach dem Rücktritt von Malu Dreyer (65, SPD) hat es ihr Nachfolger Alexander Schweitzer (52, SPD) bisher nicht geschafft, aus ihrem langen Schatten zu treten. Seit über drei Jahrzehnten stellt die SPD den Ministerpräsidenten, doch sie wirkt müde und ausgelaugt. Sollte Schweitzers Partei scheitern, wäre das nicht nur das Ende einer Ära, sondern auch ein schwerer Schlag für die angeschlagene Bundespartei.5,5 Prozent für die SPD in Baden‑Württemberg ein Warnsignal?Das von Bürgerinnen und Bürgern als „erbärmlicher SPD‑Absturz zur Landtagswahl in Baden‑Württemberg“ abgekanzelte 5,5‑Prozent‑Ergebnis ist nicht nur eine schallende Ohrfeige, sondern ein Schlag in die Magengrube sowie eine historische Zäsur. Politikwissenschaftler sprechen bereits von einer existenziellen Krise: In Ostdeutschland pendeln die SPD‑Umfragewerte nur noch zwischen sechs und acht Prozent, mit der Gefahr, dass die einstige Volkspartei bei kommenden Landtagswahlen aus den ostdeutschen Landtagen fliegt. Die Niederlage im reichen Musterländle Baden‑Württemberg sollte den Genossen in Mainz ein Menetekel sein.