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Spieler des Tages: Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim)
Die Social-Media-Abteilung der TSG Hoffeinheim hatte ein Wortspiel parat. "Double trouble", lautete der Kommentar zum Selfie von Andrej Kramaric nach dem Doppelpack (4./32.) des Matchwinners beim 2:0 (2:0) gegen den FSV Mainz 05. Dabei hätte "trible trouble" (dreifacher Ärger) fast noch besser gepasst.
Schließlich kommt Kramaric einfach nicht darüber hinweg, dass sein immer noch abstiegsgefährdeter Klub eine derart schlechte Bundesliga-Saison spielt - und genau das machte der Kroate (erneut) verbal deutlich. "In dieser Truppe steckt so viel mehr Potenzial. Deshalb bin ich nicht glücklich darüber, wo wir stehen und wie wir spielen", sagte Kramaric bei Sky: "Ich will eine Mannschaft sehen, die gewinnen will. Ich hoffe, dass wir nächste Saison bereit sein werden."
Der TSG-Star war zwar nicht ganz so geladen wie bei seinem aufsehenerregenden Rundumschlag nach dem 0:5 Mitte Januar bei Bayern München - dennoch machte der 33-Jährige klar, dass er sich für die Zukunft etwas anderes als Abstiegskampf erwartet. Schließlich wird der Offensivspieler, der schon über neun Jahre im TSG-Trikot auf dem Buckel hat, nicht mehr ewig spielen.
Wie lange das sein wird, ist noch offen. Zwar hat sich sein Vertrag bereits automatisch verlängert - doch erst wenn der Abstiegskampf erfolgreich absolviert ist, wollen Kramaric und der Klub endgültig über die Laufzeit sprechen.
Dass der "TSG-GOAT" nach wie vor gebraucht wird, machen die Zahlen klar: Zehn Tore und fünf Vorlagen hat er in dieser Spielzeit bisher auf dem Konto. Insgesamt hat er schon 20 Mal in einer Partie mehr als einmal getroffen und zum achten Mal ist seine Torausbeute in einer Saison zweistellig.
N.Fournier--BTB