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Deutschland unterstützt zweite Amtszeit von IWF-Chefin Georgieva
Deutschland unterstützt nach Angaben von Finanzminister Christian Lindner (FDP) eine zweite Amtszeit von Kristalina Georgieva an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF). Georgieva habe den IWF in den vergangenen Jahren durch schwierige Zeiten geführt, erklärte Lindner am Montag auf X. "Ich bin überzeugt davon, dass sie genau die richtige Person ist, um die Institution durch die kommenden Herausforderungen zu steuern."
Georgieva sei auch die Richtige, um den IWF als "Verfechterin von Strukturreformen in unseren Volkswirtschaften" zu stärken, schrieb Lindner. Die 70-jährige Georgieva hatte in der vergangenen Woche gesagt, sie würde sich geehrt fühlen, den Währungsfonds für eine weitere Amtszeit zu führen. Ihre erste Amtszeit endet am 30. September.
Seit ihrem Amtsantritt 2019 hat der IWF mehrfach Ländern geholfen, die von den Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine betroffen sind. Georgieva sagte AFP kürzlich, 2024 werde ein "sehr schwieriges Jahr", weil viele Länder ihre in der Corona-Pandemie angehäuften Schulden versuchten abzubauen. Auch die weiterhin hohe Inflation bleibe ein Problem für viele Staaten.
Der IWF-Chefposten wird traditionell von Europa besetzt, die Weltbank von den USA. Georgieva hatte in den vergangenen Wochen bereits die Unterstützung aus mehreren europäischen Ländern bekommen, so auch aus Frankreich.
C.Kovalenko--BTB