Sieben Tote bei Absturz von katarischem Armeehubschrauber - Drei Türken unter den Opfern
"Unser Land wird niemals vergessen": Belgien gedenkt der Opfer der Anschläge vor zehn Jahren
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Pistorius kritisiert Lockerung von Russland-Sanktionen
Trump stellt Iran Ultimatum für Öffnung von Straße von Hormus - Angriffe auf Israel
Zug kracht nahe Kamen in Betonplatten auf Gleisen - Staatsschutz ermittelt
Skifliegen: Freitag mit deutschem Rekord bei Abbruch
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Wahlbeteiligung bis 10.00 Uhr bei 40 Prozent
Sexualisierte Gewalt im Internet: Bündnis ruft zu Demonstration in Berlin auf
Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter
Woidke entsetzt über ausländerfeindlichen Vorfall in Diskothek
"Spiegel": Weimer lässt Listen von Kultur-Jurymitgliedern erstellen
Zweite Runde der Kommunalwahlen in Frankreich begonnen - Großstädte im Fokus
Miami: Zverev gewinnt Auftaktmatch
Kehl lobt: "Haben Hamburg an die Wand gespielt"
Staatlicher Ölkonzern: Beschädigter russischer Tanker wird nach Libyen abgeschleppt
Kuba meldet zweiten landesweiten Stromausfall binnen weniger als einer Woche
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Zahlreiche Stichwahlen zwei Wochen nach erster Runde von Kommunalwahl in Bayern
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Mehr als 90 Verletzte bei Raketenangriffen nahe israelischer Atomanlage
Duplantis fliegt zum nächsten WM-Gold
Drei Elfmeter: BVB erkämpft spät den Sieg gegen den HSV
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Politik
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat dem Nachbarland Ecuador vorgeworfen, Ziele im Süden Kolumbiens aus der Luft attackiert zu haben. "Sie bombardieren uns", sagte Petro am Montag (Ortszeit) in einer vom Fernsehen übertragenen Sitzung mit seiner Regierung. Er warte auf die Ergebnisse einer Untersuchung des Vorfalls, um "einen Krieg zu verhindern". Angaben zum Zeitpunkt des angeblichen Angriffs machte Petro nicht.
Sport
Der frühere Bundestrainer Hansi Flick wird seinen Vertrag beim spanischen Fußball-Spitzenklub FC Barcelona wohl vorzeitig verlängern. Wie Präsident Joan Laporta nach seiner Wiederwahl in einem Interview mit dem Sender RAC1 bestätigte, steht der 61-Jährige kurz vor der Unterschrift bis 2028, sein bisheriger Vertrag läuft bis 2027.
Boulevard
Ein ehemaliger Polizeibeamter aus Nordrhein-Westfalen ist wegen Korruption zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Mönchengladbach sprach den Angeklagten unter anderem wegen Bestechlichkeit, versuchter Erpressung und versuchter Strafvereitelung im Amt schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Das Urteil vom späten Montag ist noch nicht rechtskräftig.
Boulevard
Das Landgericht Frankfurt am Main hat einen 42-Jährigen wegen eines tödlichen Streits zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Demnach sah es die zuständige Kammer in ihrem Urteil vom Montag als erwiesen an, dass der Mann im September 2024 seine Freundin im Streit getötet hatte.
Umwelt
Ein Jahr nach der Verabschiedung des umstrittenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) hat das Ifo-Institut der Verwendung der Mittel ein ernüchterndes Zeugnis ausgestellt: Die Regierung habe die im vergangenen Jahr aufgenommenen neuen Schulden "zu 95 Prozent nicht für zusätzliche Infrastrukturinvestitionen eingesetzt", teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag auf der Grundlage eigener Berechnungen mit. Stattdessen seien die Mittel "zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt" worden.
Politik
Im Auftrag der Bundesanwaltschaft finden seit Dienstagmorgen Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein statt. Sie richten sich gegen zehn weitere mutmaßliche Mitglieder der Zelle "Letzte Verteidigungswelle", wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Eine Beschuldigte soll eine Führungsfigur der Gruppe sein.
Wirtschaft
Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstation in Deutschland hat sich seit der Wiedervereinigung halbiert. Im Jahr 2024 gab es noch 578 Krankenhäuser mit Möglichkeit zur Entbindung, im Jahr 1991 waren es 1186 gewesen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang um 51,3 Prozent. In dem Zeitraum verringerte sich die Zahl der Geburten um 18,4 Prozent und damit deutlich weniger stark.
Boulevard
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat Beschäftigten bei kirchlichen Organisationen den Rücken gestärkt. Ihnen kann einem Urteil vom Dienstag zufolge nicht ohne Weiteres gekündigt werden, nur weil sie aus der Kirche austraten. Gerichte - nicht die Kirche - müssen demnach beurteilen, ob eine Kündigung im konkreten Fall dennoch gerechtfertigt ist. (Az. C-258/24)
Wirtschaft
Die Folgen des Iran-Krieges erreichen dem Vergleichsportal Verivox zufolge nun auch Gaskunden in Deutschland: Neu abgeschlossene Verträge hätten sich "innerhalb weniger Tage um 1,7 Cent pro Kilowattstunde verteuert", erklärte Verivox am Dienstag in Heidelberg. Dies ist demnach ein Anstieg um mehr als ein Fünftel.
Wissenswertes
Die Zahl der Mehrlingsgeburten ist in Deutschland weiter gesunken. 2024 lag ihr Anteil bei 3,1 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit 1997, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Jedes 32. Kind war demnach ein Mehrlingskind.
Politik
Bei einem pakistanischen Angriff auf Afghanistans Hauptstadt Kabul sind nach Angaben der regierenden Taliban rund 400 Menschen getötet worden. Die Zahl der Todesopfer nach dem am Montag erfolgten Beschuss einer Entzugsklinik für Drogenabhängige sei "nicht abschließend", sagte ein Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums am Dienstag. Neben den "400 Märtyrern" seien 200 weitere Menschen verletzt worden.
Politik
Trotz der angespannten Lage im Iran sieht EU-Migrationskommissar Magnus Brunner aktuell keine größeren Fluchtbewegungen in Richtung Europa. "Derzeit sehen wir keine Fluchtbewegungen aus dem Iran heraus, innerhalb des Irans natürlich schon", sagte Brunner am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Europa müsse dennoch "immer vorbereitet" sein und die Lage "gut im Auge haben", ergänzte Brunner.
Wirtschaft
Die Kapazität von Rechenzentren in Deutschland soll sich bis 2030 verdoppeln. Das sei die Zielsetzung in der Rechenzentrumsstrategie, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll, sagte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). Die Kapazität von Rechenzentren, die auf KI-Anwendungen ausgelegt sind, soll sich demnach vervierfachen.
Politik
Trotz der klaren Absage der Bundesregierung an die von US-Präsident Donald Trump geforderte Unterstützung in der Straße von Hormus geht die Diskussion über einen möglichen Einsatz der Bundeswehr weiter. Er finde es "falsch, dass die Bundesregierung diese Möglichkeit frühzeitig ausschließt", sagte der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst der "Zeit" laut Meldung vom Dienstag. "Wir werden uns nicht am Krieg beteiligen", stellte er klar.
Nach dem gewaltsamen Tod eines Jugendlichen nach einem Streit auf einem Supermarkt-Parkplatz in Eckernförde in Schleswig-Holstein hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 23-jährige Verdächtige sei am Montagnachmittag in Bremen gefasst worden, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Kiel am Dienstag mitteilten. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des Totschlags. Der 23-Jährige kam nach einem Haftbefehl in Untersuchungshaft.
Boulevard
Bei einer Durchsuchung in Hamburg hat die Polizei rund 50 Kilogramm Grundstoffe zur Herstellung explosionsgefährlicher Stoffe entdeckt. Ein 40-jähriger Mann steht im Verdacht, unerlaubt Pyrotechnik hergestellt zu haben, wie die Polizei in Hamburg am späten Montag mitteilte. Das Landeskriminalamt war demnach über eine Online-Verkaufsplattform auf den Mann aufmerksam geworden.
Boulevard
Bei mehreren mutmaßlichen Selbstmordanschlägen sind in der Großstadt Maiduguri im Nordosten Nigerias nach Behördenangaben mindestens 23 Menschen getötet worden. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag weiter erklärte, wurden 108 weitere Menschen bei den drei Explosionen am Montagabend verletzt. Die Detonationen ereigneten sich, nachdem Dschihadisten nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag einen Angriff auf einen Militär-Stützpunkt in einem Vorort von Maiduguri verübt hatten.
Boulevard
In einem Bistro im hessischen Raunheim hat ein Bewaffneter in der Nacht zum Dienstag zwei Menschen erschossen. Der flüchtige Täter soll das Lokal gegen 03.45 Uhr betreten und Schüsse abgefeuert haben, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Die beiden Opfer starben demnach vor Ort, nach dem Täter wurde gefahndet.
Sport
Die beiden Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider und John-Jason Peterka haben ihren NHL-Teams zu wichtigen Siegen im Playoff-Rennen verholfen. Verteidiger Seider traf beim 5:2 seiner Detroit Red Wings über die Calgary Flames, Angreifer Peterka lieferte einen Assist zum 6:3 der Utah Mammoth bei den Dallas Stars.
Sport
Ein Spiel, zwei Spiele, vielleicht sogar mehr? Wie lange Eishockeystar Leon Draisaitl den Edmonton Oilers in der NHL fehlen wird, kann oder will derzeit wohl niemand genau sagen. "Ich denke, wir werden einige Zeit auf ihn verzichten müssen", erklärte Trainer Kris Knoblauch am Montag (Ortszeit) und blieb vage. Das Team werde bei der Entscheidung eher vorsichtig vorgehen: "Wir wollen es nicht verschlimmern."
Politik
Der iranische Fußballverband befindet sich in Gesprächen mit dem Weltfußballverband Fifa über eine Verlegung der Vorrundenspiele des Iran bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika nach Mexiko. Das gab die iranische Botschaft in Mexiko am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst X bekannt. Angesichts der Tatsache, dass US-Präsident Donald Trump erklärt habe, die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft könne nicht gewährleistet werden, werde die Mannschaft "mit Sicherheit nicht in den USA spielen", erklärte der Präsident des iranischen Fußballverbandes, Mehdi Tadsch.
Sport
An einem Abend ohne Rhythmus trafen Tristan da Silva und Moritz Wagner wenig bis nichts, der Lauf der Orlando Magic ist vorbei. Nach sieben Siegen in Serie musste sich das Basketballteam aus Florida in der Profiliga NBA bei den Atlanta Hawks mit 112:124 geschlagen geben und hat nun auch noch eine ganz schwierige Aufgabe zu lösen.
Politik
In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist es inmitten des Iran-Krieges zu mehreren Angriffen gekommen: Unter anderem wurde die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen. Mindestens eine Drohne sei in der Botschaft abgestürzt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstagmorgen aus Sicherheitskreisen. Bei einem weiteren Angriff auf ein Haus wurden zudem Sicherheitskreisen zufolge vier Menschen getötet. Die pro-iranische Miliz Katajeb Hisbollah meldete zudem die Tötung ihres Sicherheitskommandeurs.
Sport
Ghanas Fußball-Nationaltrainer Otto Addo hat drei Bundesliga-Legionäre für die WM-Tests gegen Deutschland am 30. März in Stuttgart sowie drei Tage zuvor gegen Österreich in Wien nominiert. Erstmals im Team der Black Stars dabei ist Patric Pfeiffer von Zweitligist Darmstadt 98. Der in Hamburg geborene Innenverteidiger hatte bis zur U19 noch das DFB-Trikot getragen.
Sport
Wegen des Krieges im Nahen Osten arbeitet der iranische Fußballverband an einer Verlegung seiner WM-Spiele von den USA nach Mexiko. "Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen", sagte Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme, die auf dem X-Account der Botschaft des Landes veröffentlicht wurde.
Sport
Lothar Matthäus sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf deren Weg zum fünften Stern auf einem guten Weg. "Man hat gesehen, dass sie es miteinander auch in einer Drucksituation können", sagte der Rekordnationalspieler in Anspielung auf das 6:0 der DFB-Elf im entscheidenden Qualifikationsspiel im November über die Slowakei. "So muss es bei der Weltmeisterschaft weitergehen", fügte der 64-Jährige im Rahmen der Kinopremiere einer Doku über die WM 1990 in München an.
Politik
Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs hat ein Komitee zur Einrichtung einer Wahrheits- und Justizkommission im Iran gegründet. Das Komitee sei "mit der Ausarbeitung der regulatorischen Grundlagen für eine Übergangsjustiz beauftragt", erklärte der 65-jährige Reza Pahlavi am Montag im Onlinedienst X. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi habe "zugestimmt, dieses Komitee zu leiten", fügte er hinzu.
Politik
Die Behörden in Chile haben mit der von dem neuen ultrarechten Präsidenten José Antonio Kast angestrebten Errichtung von Grenzbefestigungen an den Grenzen zu Peru und Bolivien begonnen. "Heute beginnen wir, die illegale Migration zu stoppen", sagte Kast bei der Grundsteinlegung nahe einem Grenzübergang zu Peru im Norden Chiles. Kast hat seiner Regierung eine Frist von 90 Tagen für die Errichtung des "Grenzschildes" gesetzt.
Wirtschaft
Der Chef des US-Technologieriesen Nvidia rechnet bis einschließlich 2027 mit einem Umsatz von mindestens einer Billion Dollar (rund 870 Milliarden Euro). Der Chef des Herstellers von Mikrochips für Künstliche Intelligenz (KI) gab die deutlich angehobene Umsatzprognose am Montag (Ortszeit) bei der Eröffnung der jährlichen GTC-Entwicklerkonferenz des Unternehmens im Silicon Valley ab. Ein Jahr zuvor hatte Huang bei der gleichen Veranstaltung noch die Hälfte dieses Umsatzes prognostiziert.
Boulevard
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entscheidet am Dienstag (09.00 Uhr) über eine Frage des kirchlichen Arbeitsrechts. Das deutsche Bundesarbeitsgericht fragte die europäischen Richterinnen und Richter, ob die Caritas einer Mitarbeiterin kündigen darf, weil sie aus der katholischen Kirche austrat. Bei der Beratungsstelle arbeiten auch andere Menschen, die nicht der katholischen Kirche angehören - aber Mitglieder der evangelischen Kirche sind. (Az. C-258/24)
Politik
In Stuttgart beginnt am Dienstag (09.15 Uhr) ein Prozess gegen drei mutmaßlich für Russland tätige Spione. Sie müssen sich vor dem Oberlandesgericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt verantworten, weil sie laut Anklageschrift der Bundesanwaltschaft Transportwege für Postsendungen ausgekundschaftet und die Aufgabe von Paketen mit Brandsätzen geplant haben sollen.
Boulevard
Gut sieben Jahre nach heftigen Ausschreitungen bei Demonstrationen der sogenannten Gelbwesten in Paris wird im Prozess gegen neun Polizisten wegen übermäßiger Gewalt am Dienstag das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft forderte Bewährungsstrafen zwischen sechs und 20 Monaten. Sie wirft den Polizisten vor, Demonstranten, die wegen Tränengaswolken in einem geschlossenen Schnellimbiss Zuflucht gesucht hatten, mit Schlagstöcken und Fußtritten traktiert zu haben.