-
Trump: Russland kann Öl an Kuba liefern
-
NHL: Sturm und Boston siegen weiter
-
Ministerin Reiche sorgt für Verschiebung der neuen Preisregel für Tankstellen
-
Unifil: UN-Blauhelmsoldat bei Explosion von Geschoss im Südlibanon getötet
-
Nagelsmann zu Sané: "Soll ich irgendeinen Spieler abmontieren?"
-
NBA: Orlando verliert deutlich
-
Sinner gelingt "Sunshine Double"
-
Druck auf Addo wächst: "Job ist immer in Gefahr"
-
Hubig: Gesetzentwurf zum digitalen Gewaltschutz ist fertiggestellt
-
Trump: Iran-Krieg hat "Regimewechsel" in Teheran erreicht
-
Expertenkommission legt Vorschläge für Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vor
-
Merz empfängt syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa im Kanzleramt
-
Netanjahu: Lateinischer Patriarch soll "sofortigen" Zugang zu Grabeskirche erhalten
-
Unifil: UN-Blauhelmsoldat bei Angriff im Südlibanon getötet
-
American University in Beirut setzt nach Drohungen Teherans Präsenzunterricht aus
-
Iranische Führung veröffentlicht neue Botschaft von Modschtaba Chamenei
-
Sieg gegen Kolumbien: Erfolgreiche US-Tour für Frankreich
-
Berlin, Paris, Rom und London besorgt über israelische Pläne für Todesstrafe
-
MotoGP: Bezzecchi feiert fünften Sieg in Serie
-
Chiles ultrarechte Regierung will Enteignung von Colonia Dignidad nicht enteignen
-
Pakistan sieht wachsende Unterstützung für seine Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg
-
Empörung in Ukraine über Äußerung von Rheinmetall-Chef - Unternehmen beschwichtigt
-
Israelische Polizei untersagt Lateinischem Patriarchen Zugang zur Grabeskirche
-
Nagelsmann: WM für Nmecha in Gefahr
-
"FAZ": Deutschland wird weniger Geld aus mehrjährigem EU-Haushalt erhalten
-
Gericht im Kongo bestätigt Wiederwahl von 82-jährigem Präsidenten Sassou Nguesso
-
Nübel steht gegen Ghana im Tor
-
Drei Tote bei Nürnberg: Vatet tötet mutmaßlich Frau und Kind und sich selbst
-
Palmsonntag: Israelische Polizei untersagt Lateinischem Patriarchen Zugang zu Grabeskirche
-
Familienministerin Prien will "begleitetes Trinken" ab 14 Jahren abschaffen
-
Besuch von al-Scharaa: CDU betont deutsches Interesse - Linke und Grüne warnen
-
Signal an Evenepoel: Lipowitz Dritter bei Katalonien-Rundfahrt
-
Gericht im Kongo bestätigt Wiederwahl von 82-jährigem Amtsinhaber
-
Nach Bearman-Crash: Sicherheitsdebatte in der Formel 1
-
Sozialistischer Politiker Grégoire zum neuen Bürgermeister von Paris gewählt
-
Bericht: USA bereiten Bodenoffensive im Iran vor - Huthi-Miliz greift in den Krieg ein
-
Verstappen lässt Formel-1-Zukunft offen: "Lohnt es sich?"
-
Geiger stark bei Horngacher-Abschied - Wellinger mit Traumnoten
-
Prognose für Wal vor Wismar laut Experte "deutlich verschlechtert"
-
Autofahrer in England rammt Gruppe von Fußgängern - sieben Verletzte
-
CDU-Außenpolitiker Hardt: Syriens Wiederaufbau "in deutschem Interesse"
-
Hoeneß: "... dann ist Harry 250 Millionen wert"
-
Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage
-
Nach Regierungswechsel in Nepal: Ex-Premier und zwei Ex-Minister festgenommen
-
Großbrand in Disco während Feier mit 750 Besuchern - Drei Verletzte
-
Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet
-
"Es geht uns gut": Maduro wendet sich erstmals seit Entmachtung an seine Anhänger
-
Linkspartei kritisiert Antrittsbesuch von Syriens Übergangspräsident in Berlin
-
Antonelli historisch: Shootingstar gewinnt auch in Japan
-
NBA: Spurs begraben letzte Playoff-Hoffnungen der Bucks
Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin: Zschäpe erneut befragt
Die als NSU-Mittäterin verurteilte Beate Zschäpe hat erneut im Prozess gegen eine mutmaßliche Unterstützerin der rechtsextremen Zelle ausgesagt. Vor dem Oberlandesgericht Dresden wurde Zschäpe am Donnerstag ein weiteres Mal zum Leben des NSU-Trios im Untergrund und einer möglichen Mitwisserschaft der Angeklagten befragt. Die 51-Jährige vermied dabei belastende Aussagen gegen die früher mit ihr befreundete Frau.
Die Angeklagte Susann E. muss sich in dem Verfahren wegen Unterstützung einer inländischen terroristischen Vereinigung und Beihilfe zur besonders schweren räuberischen Erpressung verantworten. Die Angeklagte ist die Ehefrau von André E., der im Münchner NSU-Prozess als Helfer verurteilt wurde.
Laut Bundesanwaltschaft soll sie Zschäpe mehrfach ihre Identität geliehen haben, als diese im sächsischen Zwickau im Untergrund lebte. Sie soll der NSU-Terroristin unter anderem ihre Krankenkassenkarte für Arztbesuche überlassen und ein Wohnmobil für das Trio angemietet haben.
In der Verhandlung am Donnerstag legte das Gericht zudem die Anmeldung für einen Campingplatzurlaub des NSU-Trios und für eine Videothek vor, die ebenfalls mit dem Namen Susann E. unterzeichnet waren. Wer die Papiere ausfüllte, daran konnte sich Zschäpe konkret nicht mehr erinnern. Auch habe E. nach ihren Worten nichs von dem umfangreichen Waffenarsenal mitbekommen, dass in der konspirativen NSU-Wohnung in Zwickau lagerte.
Bereits im Dezember war Zschäpe an zwei Verhandlungstagen vor dem OLG befragt worden. Damals gab sie unter anderem an, von den NSU-Morden im Vorfeld nichts gewusst zu haben, aber wegen bestimmter Vorbereitungen Ahnungen gehabt zu haben. Fragen nach möglichen weiteren Unterstützern des Nationalsozialistischen Untergrunds wich sie aus.
Auch am dritten Tag ihrer Zeugenvernehmung blieb Zschäpe oft vage. "Bei mir ist wirklich wahnsinnig viel verschwommen", sagte Zschäpe am Donnerstag. Auch auf die Frage, warum die NSU-Mordserie im Jahr 2007 aufhörte, wusste Zschäpe keine Antwort. Dies sei "nicht kommuniziert" worden, sagte sie.
Die rechtsextremistische Zelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verübte insgesamt zehn Morde, zwei Bombenanschläge und mehr als ein Dutzend Überfälle. Die NSU-Täter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos entzogen sich im November 2011 durch Suizid einer drohenden Festnahme nach einem Raubüberfall in Eisenach.
Zschäpe versandte anschließend eine Reihe von Bekennerschreiben, mit denen sich der NSU selbst enttarnte. Sie wurde 2018 im Münchner NSU-Prozess zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, außerdem stellte das Oberlandesgericht die besondere Schwere der Schuld fest.
Für den Prozess gegen Susann E. sind bislang Termine bis Juni anberaumt.
K.Thomson--BTB