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US-Außenminister Rubio reist bei erster Auslandsreise auch nach Panama
US-Außenminister Marco Rubio wird in der kommenden Woche zu einer Auslandsreise aufbrechen, die ihn auch nach Panama führt. Wie seine Sprecherin Tammy Bruce am Donnerstag erklärte, stehen bei Rubios erster Auslandsreise als Chefdiplomat der Vereinigten Staaten auch Costa Rica, El Salvador, Guatemala und die Dominikanische Republik auf dem Besuchsprogramm. Der neue US-Präsident Donald Trump hatte in seiner Antrittsrede am Montag bekräftigt, dass er die Kontrolle der USA über den von ihnen Anfang des 20. Jahrhunderts gebauten Panamakanal wiederherstellen will.
US-Zölle: Großbritannien hofft nach Brexit auf Trumps Nachsicht
Großbritannien hofft, dass es nun außerhalb der EU weniger zur Zielscheibe der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump wird. "Ich verstehe die Besorgnis von Präsident Trump über Länder, die große und anhaltende Handelsüberschüsse mit den USA erzielen", sagte die britische Finanzministerin Rachel Reeves am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos der Nachrichtenagentur AFP. "Aber das Vereinigte Königreich gehört nicht zu diesen Ländern."
WTO-Chefin warnt vor "katastrophalen" Folge von Strafzöllen
Nach den jüngsten Zoll-Drohungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat die Chefin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, vor den Folgen internationaler Handelsstreitigkeiten gewarnt. Wenn "wir Zug um Zug Gegenmaßnahmen ergreifen", drohe ein Rückfall in die 1930er Jahre mit "zweistelligen Verlusten beim globalen BIP", sagte Okonjo-Iweala am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Sie erinnerte an die Auswirkungen des Smoot-Hawley-Zollgesetz in den USA, das damals Gegenmaßnahmen anderer Länder nach sich zog und die Weltwirtschaftskrise verschärfte.
IG Metall fordert Verstaatlichung des Stromnetzes
Die Gewerkschaft IG Metall hat die Übernahme des überregionalen Stromnetzes durch den Staat und dessen "Ausbau in Eigenregie" gefordert. "Andernfalls drohen die Stromkosten ins Unermessliche zu steigen - mit fatalen Folgen für private Verbraucher, die Arbeitsplätze in der Industrie und das Gelingen der Energiewende", erklärte Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall am Donnerstag in Frankfurt am Main. Insbesondere die Netzentgelte spielten dabei eine entscheidende Rolle.
Brief an Scholz: Milchbauern und Umweltverbände fordern Einsatz für faire Verträge
Deutsche Milchbauern und Umweltorganisationen haben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgerufen, sich in Brüssel für faire Verträge in der Landwirtschaft einzusetzen. Der Kanzler solle sich "endlich hörbar und engagiert für eine spürbare Verbesserung der Verhandlungsposition von Milchbäuerinnen und Milchbauern" einsetzen, schreiben die Verbände in einem offenem Brief vom Donnerstag. Die EU-Agrarministerinnen und Minister beraten in der kommenden Woche über mögliche Maßnahmen.
Aktionsgruppen projizieren Musks umstrittene Geste auf Tesla-Fabrik in Grünheide
Zwei Aktionsgruppen haben die einem Hitlergruß ähnelnde Geste von Tesla-Chef Elon Musk auf die Fabrik des US-Elektroautobauers im brandenburgischen Grünheide projiziert. Das Zentrum für politische Schönheit und die britische Gruppe Led by Donkeys teilten am Donnerstag Fotos und Videos der Aktion: Das Wort "Heil" steht in gleicher Schriftart und Schriftgröße vor dem Firmenlogo, sodass "Heil Tesla" zu lesen ist. Die Aktion fand demnach am Mittwochabend statt.
Veränderungen in der Arbeitswelt wirken sich zunehmend auf die Beschäftigung aus
Veränderungen in der Arbeitswelt, etwa ausgelöst durch die Digitalisierung und die Dekarbonisierung, wirken sich zunehmend auf die Beschäftigung in Deutschland aus. "Eine kritische Gemengelage aus Konjunkturschwäche und Transformationsproblemen setzt den Arbeitsmarkt unter Druck", erklärte am Donnerstag Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Nürnberg. Besonders betroffen ist demnach die Industrie.
Verwaltungsgericht: SWR muss BSW-Spitzenkandidaten in Wahlsendung einladen
Der Südwestrundfunk (SWR) muss die Spitzenkandidaten des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zur Fernsehsendung "Wahlarena" einladen. Das entschied das Verwaltungsgericht Stuttgart mit einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss und gab damit einem Eilantrag des BSW statt. (1 K 145/25)
Tarifverhandlungen bei der Bahn: EVG fordert 7,6 Prozent mehr Lohn
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert in den anstehenden Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn eine Lohnerhöhung um 7,6 Prozent. Wer Schichtarbeit leistet, soll weitere 2,6 Prozent mehr Lohn erhalten, wie die Ko-Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Cosima Ingenschay, am Donnerstag sagte. Gewerkschaftsmitglieder sollen zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro netto erhalten.
Argentinischer Präsident Milei verteidigt Musks Hitlergruß-ähnliche Geste
Der rechtsgerichtete argentinische Präsident Javier Milei hat die einem Hitlergruß ähnelnde Geste von US-Tech-Milliardär Elon Musk verteidigt und in dem Zusammenhang eine "woke Ideologie" angeprangert. Sein "lieber Freund Musk" sei zu Unrecht für eine "unschuldige Geste" verunglimpft worden, die nur dessen Dankbarkeit gegenüber den Menschen zum Ausdruck bringen sollte, sagte Milei am Donnerstag in einer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Bundesrepublik zahlt immer noch Opferrenten an Nazi-Täter
Noch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zahlt die Bundesrepublik Deutschland einem Medienbericht zufolge weiterhin Kriegsopferrenten und andere Altersbezüge an Nazi-Täter. Nach Einschätzung von Experten handele es sich bei rund fünf Prozent der mehr als 8000 Empfänger von Kriegsopferrenten um Kriegsverbrechter, berichteten das Nachrichtenmagazin "Stern" und die Internetplattform "Frag den Staat" am Donnerstag.
Instagram wirbt offen um Tiktok-Stars
Die Video- und Fotoplattform Instagram will Tiktok-Stars angesichts der Unsicherheit rund um ein mögliches Verbot der Konkurrenz-App dazu bewegen, die Plattform zu wechseln. Die zum Meta-Konzern gehörende Plattform startete kürzlich ein Bonus-Programm, das Nutzern auf Instagram innerhalb der ersten drei Monate bessere Verdienstmöglichkeiten einräumt. Einem Bericht des Fachmediums The Information vom Mittwoch zufolge macht Instagram hinter den Kulissen erfolgreichen Tiktok-Nutzern zudem gezielt Angebote, um sie zum Wechsel zu bewegen.
Adidas erwägt Jobabbau - Medien: Bis zu 500 Stellen in Zentrale betroffen
Der Sportartikelhersteller Adidas erwägt einen Jobabbau in seiner Zentrale in Herzogenaurach. Um Adidas langfristig erfolgreich zu machen, "haben wir jetzt damit begonnen zu prüfen, wie wir unsere Strukturen an die Realität unserer Arbeitsweise anpassen können", erklärte das Unternehmen am Donnerstag auf AFP-Anfrage. Dies könne Auswirkungen auf die Organisationsstruktur und die "Anzahl der Stellen in unserer Zentrale in Herzogenaurach haben".
Signa-Gründer René Benko festgenommen
In Österreich ist der Gründer der insolventen Signa-Gruppe, René Benko, festgenommen worden. Gründe sind der Verdacht auf Betrug und Verdunklungsgefahr, wie die zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption in Wien am Donnerstag mitteilte. Die Signa Holding von Benko hatte Ende 2023 Insolvenz angemeldet; in Deutschland gehörte unter anderem die Warenhauskette Galeria zu Signa.
Rund 230 neue Ziele: Flixtrain erweitert Zusammenarbeit mit Regionalzügen
Das Eisenbahnunternehmen Flixtrain weitet seine Kooperation mit Regionalbahnen über sogenannte Kombitickets weiter aus. Wie der Anbieter in München am Donnerstag mitteilte, werden ab sofort 230 weitere Ziele in Nordrhein-Westfalen über einen Umstieg an das Fernverkehrsnetz von Flixtrain angebunden. Damit verdoppelt das Unternehmen die Zahl der mit seinem Zugangebot erreichbaren Städte nahezu.
Verdi pocht auf "deutliche" Lohnsteigerung für Beschäftigte der Deutschen Post
Vor Beginn der zweiten Tarifrunde bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi ihre Forderung nach sieben Prozent mehr Lohn für die rund 170.000 Tarifbeschäftigten sowie mehr Urlaub bekräftigt. "Nur mit deutlichen Lohnsteigerungen für die Beschäftigten lassen sich die noch immer hohen Kosten und Lebensmittelpreise bewältigen", erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Kocsis am Donnerstag. Sie rief die Deutsche Post erneut auf, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.
Einwohnerzahl Deutschlands steigt auf 83,6 Millionen: Zuwanderung nimmt ab
Die Einwohnerzahl in Deutschland ist auf fast 83,6 Millionen Menschen gestiegen. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Schätzung des Statistischen Bundesamts lebten damit Ende 2024 knapp 100.000 Menschen mehr in Deutschland als Ende 2023. Zu erklären ist der Zuwachs alleine durch Zuwanderung - die Zahl der Sterbefälle lag deutlich über der der Geburten.
Trotz schwacher Ernten: Stiftung Warentest empfiehlt sieben Olivenöle
In Zeiten schlechter Ernten wegen der Klimakrise hat die Stiftung Warentest 25 Olivenöle getestet und sieben davon für "gut" befunden. Damit fiel der Test deutlich besser aus als die vorherige Untersuchung, als die Warentester von 19 Ölen lediglich zwei empfohlen hatten, wie sie am Donnerstag in Berlin mitteilten. Drei Öle fielen wegen ihres Geschmacks oder enthaltenen Schadstoffen im aktuellen Test durch.
Differenz zwischen Trump und Musk: Tech-Milliardär kritisiert KI-Mega-Projekt
Ein von Donald Trump verkündetes Mega-Investitionsprogramm zur Künstlichen Intelligenz (KI) hat zu einer ersten Differenz zwischen dem neuen US-Präsidenten und seinem Tech-Verbündeten Elon Musk geführt. Musk kritisierte am Mittwoch, dass das Projekt - an dem er selbst nicht beteiligt ist - unzureichend finanziert sei. Die Hauptinvestoren hätten "das Geld nicht".
Musk kritisiert Trumps Mega-Projekt zur Künstlichen Intelligenz
Das Mega-Projekt von US-Präsident Donald Trump zur Künstlichen Intelligenz (KI) ist auf Kritik seines Verbündeten Elon Musk gestoßen. Die Hauptinvestoren bei dem Projekt "haben das Geld in Wahrheit nicht", schrieb der Tech-Multimilliardär am Mittwoch auf seiner Onlineplattform X. So habe der japanische Softbank-Konzern nur "deutlich unter zehn Milliarden" Dollar für das Vorhaben gesichert, wie er aus guter Quelle wisse, erklärte Musk.
Neuer US-Außenminister Rubio kündigt Beendigung von Klimaschutzmaßnahmen an
Der neue US-Außenminister Marco Rubio hat eine Neujustierung der Außenpolitik seines Landes unter anderem in der Umwelt- und Migrationspolitik angekündigt. In einer schriftlichen Mitteilung zu seinem Amtsantritt erklärte Rubio am Mittwoch, dass er eine "pragmatische Außenpolitik" verfolgen wolle, die es den USA ermöglichen solle, in Kooperation mit anderen Nationen "unsere grundlegenden nationalen Interessen voranzubringen".
Verdi ruft für Montag zu Warnstreik bei Berliner Verkehrsbetrieben auf
Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Die Beschäftigten hätten sich mit deutlicher Mehrheit für einen Ausstand ausgesprochen, teilte Verdi am Mittwoch mit. Die Gewerkschaft warf der Arbeitgeberseite eine "Verzögerungsstrategie" vor.
Trump droht Europa erneut mit Zöllen - EU hofft auf Kompromiss
Nach seinem Einzug ins Weiße Haus hat US-Präsident Donald Trump seine Zoll-Drohung gegen die Europäische Union erneuert. Die Europäer behandelten die USA "sehr, sehr schlecht", kritisierte der Republikaner am Dienstag (Ortszeit) in Washington. "Also werden sie mit Zöllen belegt." Die angedrohten Aufschläge von zehn bis zu 20 Prozent auf Autos oder Agrarprodukte würden insbesondere die deutsche Wirtschaft hart treffen. Anders als in Trumps erster Amtszeit ist die EU allerdings diesmal besser vorbereitet.
Künstliche Intelligenz: Bertelsmann und OpenAI arbeiten zusammen
Der Medienkonzern Bertelsmann hat eine Zusammenarbeit mit dem US-KI-Unternehmen OpenAI angekündigt. Gemeinsam wollen die beiden Firmen "den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in den Branchen Medien, Dienstleistungen und Bildung ausweiten und beschleunigen" und dabei unter anderem die generative KI ChatGPT nutzen, wie Bertelsmann in Gütersloh am Mittwoch mitteilte. Auch Journalistinnen und Journalisten sollen durch OpenAI-Anwendungen bei ihrer Arbeit unterstützt werden.
370 Millionäre und Milliardäre fordern Steuer für Superreiche
Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos haben 370 Millionäre und Milliardäre auf der ganzen Welt höhere Steuerabgaben für Superreiche gefordert. Extremer Reichtum könne politischen Einfluss kaufen und sei daher eine "Bedrohung der Demokratie", heißt es in dem am Mittwoch von der NGO Oxfam veröffentlichten offenen Brief an die in Davos versammelten Staats- und Regierungschefs. Die bisherige Politik habe zu der "schlimmsten Ungleichheit seit hundert Jahren" geführt.
Easyjet halbiert Quartalsverlust dank starker Nachfrage
Die britische Billigairline Easyjet hat ihre Verluste dank gestiegener Nachfrage nach Flügen und Pauschalreisen im ersten Quartal des Geschäftsjahres halbiert. Wie die Fluggesellschaft am Mittwoch in London mitteilte, belief sich der Verlust vor Steuern von Oktober bis Dezember auf 61 Millionen Pfund (etwa 72,2 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte die Airline noch ein Minus von 126 Millionen Pfund verbucht. Optimistisch blickt Easyjet deshalb auch auf den kommenden Sommer.
Präsident: Panamakanal war kein "Geschenk" der USA - Land reicht Beschwerde bei UNO ein
Panama wehrt sich weiter gegen die vom neuen US-Präsidenten Donald Trump angedrohte Übernahme des Panamakanals. Die Wasserstraße gehöre Panama und sei kein "Geschenk" der USA, sagte der panamaische Präsident José Raúl Mulino am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Das zentralamerikanische Land reichte wegen Trumps Drohung eine Beschwerde bei der UNO ein. Zugleich leitete es eine Überprüfung eines mit Hongkong verbundenen Betreibers zweier Häfen am Panamakanal ein.
Weniger Saft, mehr Zuckerwasser: Granini-Orangensaft ist "Mogelpackung des Jahres"
Weniger Saft, mehr Zuckerwasser, gleicher Preis: Das Getränk Granini Trinkgenuss Orange ist die "Mogelpackung des Jahres". In einer Online-Umfrage der Verbraucherzentrale Hamburg stimmte fast die Hälfte der mehr als 32.000 Verbraucherinnen und Verbraucher dafür, dem Produkt den Negativpreis zu verleihen. Der Hersteller Eckes-Granini verwies auf gestiegene Preise und die schlechte Orangen-Ernte.
Verbraucherschützer: Online-Plattformen nutzen trotz Verbots manipulative Designs
Manipulative Designs auf Webseiten bleiben einer Untersuchung zufolge trotz eines EU-weiten Verbots weiter ein Problem. Wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Mittwoch mitteilte, nutzten alle der 18 untersuchten Websites "manipulative und schädliche Designs", obwohl das laut Digital Services Act (DSA) nicht erlaubt ist. Besonders problematisch seien Benutzeroberflächen, die Kundinnen und Kunden zu impulsiven Käufen verleiten und diese dadurch mehr Geld ausgeben oder ihre Daten preisgeben lassen.
Exporte in Drittstaaten im Dezember gesunken
Nach einem Anstieg im Vormonat sind die Exporte in Länder außerhalb der Europäischen Union im Dezember wieder leicht gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, wurden im vergangenen Monat kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert 58,8 Milliarden Euro in sogenannte Drittstaaten exportiert - das waren 0,8 Prozent weniger als im November. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen die Exporte hingegen leicht um 0,8 Prozent an.
Bundesverfassungsgericht billigt Tübinger Verpackungssteuer
Das Bundesverfassungsgericht hat die Tübinger Verpackungssteuer gebilligt. Mit einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss wies das Gericht die Verfassungsbeschwerde eines Tübinger McDonalds-Restaurants ab. Die seit 2022 erhobene Abgabe auf Einwegverpackungen, -geschirr und -besteck für Mitnahme-Lebensmittel sei als "örtliche Verbrauchsteuer" zulässig. (Az. 1 BvR 1726/23)
Mikrozensus-Befragung 2025 begonnen: Statistikamt bittet Haushalte um Unterstützung
In Deutschland hat die jährliche Mikrozensus-Befragung begonnen. Von Januar bis Dezember soll ein Prozent der Bevölkerung in privaten Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften zu ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation befragt werden, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die Haushalte werden nach einem statistischen Zufallsverfahren ausgewählt. Das Statistische Bundesamt bat die ausgewählten Haushalte um ihre Unterstützung.